Entdeckungen

  • ... naja, das Thema ist so komplex und leider findet man seit Jahren viele Halbwahrheiten und auch Lügen im Netz, so dass es einem Interessierten heute noch schwerer fällt wirklich sachliche Vor- und Nachteile dieser Technologie richtig einzuordnen. :/


    Das liegt vor Allem daran, dass die deutsche Autoindustrie sich verdammt lange geziert hat auf diese Technologie zu setzen und das obwohl seit Jahren bekannt ist, dass die Klimaziele der EU ohne die Elktromobilität nicht mehr realisierbar sind.

    Inzwischen ist in Insiderkreisen auch durchgesickert, dass massive Gelder durch deutsche Autohersteller in Anti-E-Auto-Kampagnen gesteckt wurden, die die Käufer weiter verunsichern und die Nachfrage bremsen sollten...

    ... allein die Tatsache, dass die Deutsche Post, mit einem der größten Fuhrparks in Deutschland, an deutschen Herstellern vorbei, quasi ein eigenes E-Konzept auf die Straße bringt, ist Ausdruck dessen, wie massiv hier auf die Bremse getreten wurde. :cursing:

    Man wollte die E-Mobilität einfach nicht oder zumindest noch nicht!


    Jetzt wo man erkannt hat, dass es ohne die E-Mobilität nicht mehr gehen wird, muss man mit aller Kraft zurückrudern und die eigenen Kampagnen der Desorientierung, Desinformation und sogar teilweise der schamlosen Lügenpropaganda fällt einem wieder vor die Füße. :evil:


    Das Thema ist echt seit Monaten ein Reizthema bei mir, weil ich hier beruflich mitten drinnen stecke!

    Ständig muss ich mich mit Halbwarheiten und schamlosen Lügen der Gegner auseinandersetzen ...

    ... und glaubt mal nicht, dass ich als ehrlicher Verkäufer, von Beginn an das Thema überblickt und die eine oder andere Verdrehung der Tatsachen selbst sofort erkannt habe.

    Ich habe wochenlang selbst recherchiert, weil ich im Zeitalter des Dieselskandals sehr vorsichtig geworden bin, alles zu glauben, was mir vorgesetzt wird!

    Daher kann ich Dir keinen Vorwurf machen, dass Du nur einen Teil des Themas erfasst hast.


    Ich darf dir versichern, dass die E-Mobilität seit Jahen nicht mehr in den Kinderschuhen stecken müsste, wenn man konsequenter an das Thema herangegangen wäre.

    Die kommenden Monate wird eine Flut an E-Fahrzeugen und Hybriden auf den Markt kommen!

    Es ist kurz vor 12 Uhr, denn ab 2020 müssen allle Hersteller in Europa einen CO2-Flottenmix von 95g vorweisen, sonst drohen empfindliche Strafen.

    ... und natürlich hast Du Recht Netsurai, mit SUV's wird man das nicht schaffen.

    Es müssen alltagstaugliche Kleinwagen her, die vorallem die zahlreichen Zweitwagen in den Städten ersetzen könnten.


    Hier mal ein vielversprechender Kleinwagen, denn man bei mir günstig ab Herbst erwerben kann!


    Peugeot 208e


    Parallel kommt dann in unserem Konzern noch der nahezu baugleiche Opel Corsa auf den Markt!


    Das Thema ist aber echt abendfüllend, das kann man mit mir sehr gern im TS bequatschen und dort verweise ich auch sehr gern auf seriöse Quellen für sachdienliche Hintergrundinfos! ;-)

  • Lustig finde ich das auch China schon bald E-SUV und Sportwagen für den Export bereit hält... von "klein" sehe ich da nichts - auch aus P 208e Rohstoffen können wir warscheinlich 2 kleine KFZ bauen? Ich bin bei Reichweiten von 120 Km bei einer Höchtsgeschwindingkeit von max 70 Km, für Private Zwecke (inc. der Fahrt zu Arbeit) wer das nicht möchte weil es auf "langen strecken" zu langsam ist, muss den Zug nehmen oder eine CO2 Abgabe für größere KFZ zahlen das gilt auch für E-Autos die einen CO2 Rucksack mitschleppen. Umso kleiner E-Fahrzeuge, deren Reichweite und Geschwindigkeit sind umso kleiner ist die CO2 Belastung - wer immer noch glaubt E-Autos lösen "einfach so" das CO2 Problem hat die nötige Rohstoff Kette noch immer nicht verstanden - Davon kommen wir erst etwas weiter weg, wenn wir die Rohstoffe mit Erneuerbaren Energien gewinnen, letztendlich haben wir genau das VERSCHLAFEN!


    Die ENERGIE Gewinnung ist einfach SCHEISSE und E-Autos "auch wenn diese tätsächlich wichtig sind", führen das ganze erstmal noich "at absurdum", weil wir noch nichtmal die Energie Wende geschaft haben! WEIL wir noch immer massiv Braunkohle und OEL in der Primärenergie haben, schaut euch mal den ENERGIE MIX, der Primär Energie in Deuschland an - Um das mal AMTLICH zu machen diese PRIMÄR ENERGIE GRAFIK ist vom UMWELTBUNDESAMT, meine Damen und Herren keine FAKE NEWS, gerade jetzt beim Thema Klima + E-Autos sind meine Quellen aus Wissenschaft und Technik oder noch sogar einfacher aus dem Physikbuch und bei mir ist auch noch etwas aus der Elektotechnik hängen geblieben als ich nach dem Bergbau auf Informations Elektronik bei Telenorma (Bosch Gruppe) umgeschult habe. Der Verkäufer der mir einen Akku verkaufen möchte. hat schon schlechte Karten wenn er in Physik in der Schule nicht so ganz dabei war (Elektrotechnik ist ein Teilbereich der Physik)


    Hier mal einfaches Physik Wissen zu Energie



    Definition und Einflussfaktoren

    Der Primärenergieverbrauch (PEV) bezeichnet den Energiegehalt aller im Inland eingesetzten Energieträger. Der Begriff umfasst sogenannte Primärenergieträger, wie zum Beispiel Braun- und Steinkohlen, Mineralöl oder Erdgas, die entweder direkt genutzt, oder in sogenannte Sekundärenergieträger wie zum Beispiel Kohlebriketts, Kraftstoffe, Strom oder Fernwärme umgewandelt werden. Berechnet wird er als Summe aller im Inland gewonnenen Energieträger zuzüglich des Saldos der importierten/exportierten Mengen sowie der Bestandsveränderungen abzüglich der auf Hochsee gebunkerten Vorräte.

    Statistisch wird der Primärenergieverbrauch über das Wirkungsgradprinzip ermittelt. Dabei werden die Einsatzmengen der in Feuerungsanlagen verbrannten Energieträger (auch biogen) mit ihrem Heizwert multipliziert. Wird Strom aus Wind, Wasserkraft oder Photovoltaik erzeugt, so ist der Wirkungsgrad vereinbarungsgemäß 100 %, bei der Geothermie beträgt er 10 % und bei der Kernenergie 33 %.


    Der Primärenergieverbrauch wird in erheblichem Maße durch die wirtschaftliche Konjunktur, Preise für Rohstoffe und technische Entwicklungen beeinflusst. Auch die Witterungsverhältnisse und damit der Bedarf an Raumwärme im Zeitraum eines Jahres spielen eine wichtige Rolle.


    Primärenergieverbrauch nach Energieträgern

    Seit 1990 hat sich der Energieträgermix stark verändert. Der Braunkohleeinsatz hat sich halbiert, der Gasverbrauch stieg beträchtlich an und auch der Einsatz erneuerbarer Energieträger ist stark gewachsen (siehe Abb. „Primärenergieverbrauch nach Energieträgern“).


    Ein Anteil von rund 7 % der fossilen Energieträger wird für den nichtenergetischen Verbrauch verwendet, wichtigster Verbraucher ist die petrochemische Industrie.

    Indikator: Emission von Treibhausgasen

    • Die deutschen Treibhausgas-Emissionen sind zwischen 1990 und 2018 um rund 31 % gesunken.
    • Deutschlands Treibhausgas-Emissionen sollen bis 2020 um mindestens 40 % und bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber den Emissionen von 1990 sinken. Bis 2050 soll weitgehende Treibhausgasneutralität erreicht werden.
    • Ohne massive und rasche zusätzliche Anstrengungen werden die gesetzten Ziele nicht erreicht.
    • Mit dem „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ und dem „Klimaschutzplan 2050“ will die Bundesregierung die Klimaschutzziele erreichen.
    Welche Bedeutung hat der Indikator? Treibhausgase werden weit überwiegend durch die Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle oder Erdöl freigesetzt. Sie entstehen aber auch bei industriellen Prozessen oder durch Tierhaltung in der Landwirtschaft. Wenn der Gehalt von Treibhausgasen in der Atmosphäre ansteigt, führt dies zur Erwärmung der Erdatmosphäre und somit zum Klimawandel. Die globale Erwärmung hat vielfältige negative Auswirkungen, wie zum Beispiel den Anstieg des Meeresspiegels und die Zunahme der Risiken von Überschwemmungen, Dürreperioden oder anderen extremen Wetterereignissen.

    Die internationale Staatengemeinschaft hat sich deshalb im Jahr 2015 auf dem Klimagipfel in Paris darauf geeinigt, dass der globale Anstieg der Temperatur die Schwelle von 1,5 Grad nach Möglichkeit nicht überschreiten soll. Maximal soll der Anstieg 2 Grad betragen. Dies kann nur gelingen, wenn der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen schnell und drastisch reduziert wird.



    Unter meinem Doppelstrich sieht es zZ so aus: Die Herstellungs Kette (Industrie) verbraucht noch immer die meisten Fossilen Brennstoffe, KLAR auch um E-Autos zu bauen! Auch wenn in Deuschland die " ... Treibhausgas-Emissionen zwischen 1990 und 2018 um rund 31 % gesunken.", sind heißt das nicht das wir nicht mehr dazu beitragen das Weltweit WOANDERS weiter FÜR UNS CO2 in die Luft geblasen wird. Auch Mobilephone und PC Netzteile uvm mehr fällt darunter ^^ Es gibt keinen BEQUEMEN Ausstieg aus der CO2 wo wir weiter Produkte herstellen(lassen) die wir eigendlich in der Masse nicht brauchen, unsere Wegwerf Gesellschaft und im Fall PKW größer, scheller, weiter, ist nur per Sanktionen zum umdenken zu bewegen. Oder wenn es fast schon zu spät ist, die Auswirkungen auf das Klima, die Natur selber wird die Menschen (warscheinlich schon unsere Enkel Kinder) dazu zwingen kein Menschen gemachtes CO2 mehr in die Luft zu blasen und um das nochmal ganz deutlich zu sagen, auch jedes Mittelklasse E-Auto ist für den Klimawandel noch zu groß. Vieleicht ist eine CO2 Abgabe der einzig Sinnvolle Schritt den wir endlich WELTWEIT gehen müssten, Kinder ohne eigenen Haushalt rechne ich hier schon jetzt als abzugsfahige Bonus Punkte für einen Familie mit ein.




    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

  • oje, du forderst mich wieder heraus! ^^

    Alles soweit nachvollziehbar, was du dargelegt hast, aber leider nicht ganz zu Ende gedacht!


    Ich versuche hier mal in Kurzform möglichst viele vermeindliche Anti-E-Auto-Mythen, mit denen ich mich ständig auseinandersetzen muss, in ein anderes Licht zu rücken!


    1. Die Reichweite ist zu gering!

    - im Durchschnitt fährt ein deutscher Arbeitnehmer ca. 80km am Tag!

    - mit den meisten auf dem Markt befindlichen E-Autos kann man aktuell doppelt oder im Fall 208e sogar 3mal soviel fahren!


    2. Das Aufladen dauert zu lange

    - je nach Ladetyp kann man bis zu 500km pro Stunde nachladen

    - man darf auch nicht vergessen, dass ein E-Auto in der Regel zu Hause an der Steckdose / Ladesäule quasi wie das Smartphone über Nacht immer vollgeladen wird - man kann also sogar behaupten man spart in der Regel sogar die Zeit, die man mit den Verbrennerfahrzeugen an der Tankstelle verbringt!


    3. Die Akkus sind nach 5 Jahren Schrott

    - ganz klar falsch

    - ich verkaufe schon seit mehr als 5 Jahren E-Autos (meist Renault Zoe, als ich noch bei Renault gearbeitet habe)

    - man darf die Akkus nicht mit der Technologie der Smartphones vergleichen, die Technik ist massiv an die Nutzung in einem Auto angepasst worden.

    (Bsp. bei den meisten aktuellen E-Autos wird das Akku je nach Außentemperatur geheizt oder gekühlt, um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern und um Reichweiteneinbußen zu verhindern)

    - Stand heute sagt die Statistik, das nach 250.000km noch immer ca. 90% der Kapazität zur Verfügung stehen

    - dazu kommt, dass selbst wenn der Akku vielleicht nach 8 Jahren ausgetauscht wird, weil er unter die garantierte Kapazität gefallen ist, hier hinten noch ein "Second Life" als stationärer Energiespeicher vorgesehen ist!
    Die in diesem Zeitraum angefallenen 15 - 20 Tonnen Benzin oder Diesel sind aber unwiderruflich verbraucht!


    4. E-Autos sind zu teuer!

    - zu kurz gedacht, denn wenn man das über die zu erwartenden Lebensdauer rechnet, gewinnt ein zu Beginn sicher teureres E-Auto sogar heute meist schon, auch wenn stark anzunehmen ist, dass zukünftig die Preise noch spürbar fallen werden!

    - E-Autos haben deutlich weniger Wartungskosten zu verzeichnen, kein Ölwechsel, kein defekter oder durchgerosteter Auspuff, kaum Bremsverschleiß, weil durch die Rekuperation / also Energierückgewinnung im Schiebebetrieb und beim Bremsen die Bremsen massiv geschont werden!


    5. Benziner und Diesel wurden in den letzten Jahren ebendfalls deutlich sauberer!

    - naja ich glaube ich muss jetzt nicht noch auf den Dieselskandal verweisen

    - es sei darüberhinaus erwähnt, dass die Herstellerangaben der Verbrauchswerte im letzten Jahrzehnt immer massiver von der Realitität abgewichen sind,

    wichen laut ADAC die Angaben im Jahr 2000 noch um ca. 8% ab, sind es in 2015 schon satte 40% ...

    ... kein Wunder bei speziellen Leichtlaufölen, Reifen die es im Handel garnicht gibt, Abkleben der Karosserie, trennen der Lichtmaschine und vielen anderen kreativen Optimierungen auf dem Prüfstand


    6. Bei der heutigen Stromerzeugung ist ein E-Auto doch dreckiger als ein sparsamer Diesel!

    - falsch

    - selbst mit dem dreckigen Braunkohlemix aus deutschen Steckdosen fahren aktuelle E-Autos sauberer als Verbrenner

    - Betrachtet man die bisherigen offiziellen Emmissionskategorien derselben Fahrzeuge, so wird die Notwendigkeit für einen ganzheitlichen Ansatz deutlich. Man spricht dabei von "Well-to-Wheel", also der gesamten Emissionskettevon der Energiequelle bis zum Rad.

    Dies wäre absolut notwendig, um hier mal sachlich mit einigen Voruteilen und Halbwahrheiten aufzuräumen, denn bisher wird in der EU sowohl Fahrzeugherstellung und auch Treibstoffbereitstellung in dieser Rechnung völlig vernachlässigt!

    Der Diesel sprudelt ja auch nicht einfach so aus der Zapfsäule. Er hat zuvor schon eine lange Kette an CO2-Verbrauch für die Gewinnung, Verarbeitung und den Transport zur Zapfsäule hinter sich!
    Beim E-Auto hat man entgegen der fest vorgegebenen Energiekette bei den Verbrennern aber immer noch deutliches Einsparpotential!

    - Strom der aus erneuerbaren Quellen kommt (Solar-, Wasser-, Windenergie)

    - selbst erzeugter Solarstrom des E-Autobesitzers

    - der Einsatz regenerativer Energien bei der Herstellung der Batterien (Teslar baut seine Batterien mit einem eigenen Solar- und Windpark)

    - nicht zu vergessen, wird der von Netsurai erwäöhnte Rucksack durch das "Second Life" der Batterien auch deutlich kleiner


    6. Würden alle E-Autos fahren, gäbe es einen Stromausfall!

    - falsch

    Die Zunahme des Strombedarf für eine Vollelektrifizierung des gesamten deutschen Fahrzeugbestandes über die nächsten 10-20m Jahre liegt weit unterhalb des ohnehin vorhandenen, jährlichen Wachstums des Energiehungers der Gesellschaft.

    Zu beachten ist, dass bei der Elektrifizierung des Individualverkehrs der Gesamtenergieverbrauch eeies Landes stark abnimmt (weniger Benzin / Diesel), während der Strombedarf nur moderat zunimmt.

    Ein Elektroauto benötigt etwas weniger als ein Drittel der Energie eines Dieselautos, um zu fahren (Well-to-Wheel).

    Wenn nur 10% der Fahrzeuge z.B. in der Schweiz durch E-Autos ersetzt werden, könnten jährlich rund 360.000.000 Liter Trebstoff udn 830.000 Tonnen CO2 einsparen. Dafür würde lediglich 1% der heutigen schweizer Stromproduktion benötigt!


    weitere Punkte morgen früh, mach jetzt erst mal Feierabend! ^^

  • Nochmal Vorweg, ich bin nicht gegen E-Autos, nur meine Sichtweise ist bei ein paar Punkten - Ökologisch, eine Kritische, ZU 1-6 hier nochmal die Punkte aus meiner Sicht:


    ZU 1 - im Durchschnitt fährt ein deutscher Arbeitnehmer ca. 80km am Tag!


    Personenkraftwagen (Pkw)-Bestand 47,1 Millionen
    Anteil der Pkw von Haltern über 60 Jahre 30,8 Prozent
    Anteil der Pkw weiblicher Halter 34,2 Prozent

    https://www.kba.de/DE/Statisti…Bestand/bestand_node.html



    Bei solchen Themen sind "echte" Quellen wichtig - ich versuche hier mal alles zu belegen, damit es keinen Info Salat gibt - JA Statistik ist "Auslegungs Sache" vor allem wenn nicht alle Zahlen sichtbar sind daher :


    https://www.kba.de/DE/Statisti…r_in_kilometern_node.html


    04.02.2019 - 08:36 Uhr(war in der Deutsche Presse laut Check24)


    Das hat eine Auswertung der Neuabschlüsse beim Vergleichsportal „Check24“ ergeben. Deutlich weniger sind beispielsweise Autofahrer aus Berlin unterwegs: Sie gaben als Jahreskilometerleistung durchschnittlich 9631 Kilometer an, was typisch für Bewohner von Stadtstaaten ist: Sie fahren im Schnitt 1600 weniger Kilometer mit dem Auto als der Durchschnitts-Bundesbürger (11 672 km)


    So sieht das Bundesländer-Ranking aus:

    ▶︎ Berlin: 9631 km

    ▶︎ Hamburg: 10 713 km

    ▶︎ Bremen: 10 915 km

    ▶︎ Saarland: 11 342 km

    ▶︎ Nordrhein-Westfalen: 11 363 km

    ▶︎ Baden-Württemberg: 11 543 km

    ▶︎ Sachsen: 11 606 km

    ▶︎ Bayern: 11 804 km

    ▶︎ Hessen: 11 805 km

    ▶︎ Niedersachsen: 12 239 km

    ▶︎ Thüringen 12 255 km

    ▶︎ Rheinland-Pfalz: 12 335 km

    ▶︎ Sachsen-Anhalt: 12 379 km

    ▶︎ Brandenburg: 12 401 km

    ▶︎ Schleswig-Holstein: 12 654 km

    ▶︎ Mecklenburg-Vorpommern: 12 930 km


    Die Ergebnisse zeigen: Je ländlicher die Region, desto mehr sind deren Bewohner unterwegs. Die Studie „Mobilität in Deutschland“ des Bundesverkehrsministeriums zeigte bereits 2017: Während die Bewohner der Metropolen 14 Kilometer am Tag als Pkw-Fahrer zurücklegen, sind es bei den Bewohnern kleinstädtischer, dörflicher Räume 26 Kilometer.


    Knapp die Hälfte der gefahrenen Kilometer werden für die Fahrt zur Arbeit aufgebracht, ein Viertel für Freizeitfahrten. Nur wenige Fahrten, nämlich ein Prozent, sind durchschnittlich länger als 100 Kilometer. Rund die Hälfte des gesamten Verkehrsaufkommens besteht aus Individualverkehr.


    ZU 1. Die Reichweite ist zu gering!


    Ganz im Gegenteil mir ist die Reichweite von E-Autos für den Individualverkehr zu hoch,

    das geht ganz klar aus den Zahlen hervor - und auch aus dem was WIR täglich beobachten, wenn ich Autos überprüfe die auf Kurzstecke zB auch zum Einkaufen unterwegs sind, sind im Durchschitt 8 von 10 Autos

    nur mit einer Person (Fahrer) besetzt. Wir wissen alle, das ist in keinster Weise Ökologisch. Da freut einem jeder Fussgänger, Radfahrer ja sogar "noch" Motorisierte 2 Rad Fahrer.


    Reichweite ist zu gering? Das sagt die Auto Industrie, die ganz genau weiß das sie "zuerst" nur die Mittelklasse und Luxus Klasse bedienen (möchten)können, für ein sehr großes E-Kleinwagen Aufkommen haben wir die Infrastrucktur ja noch gar nicht - Grosse Akkus bringen hier nicht nur Reichweite, sondern "erleichtern" das Aufladen an den wenigen Aufladepunkten und natürchlich Zuhause - Aufladen ist aber NIX für die meisten Miet Wohnungen, wo Anwohner (wenn sie überhaupt eine feste Park möglichkeit haben) ganz klar auf Öffendliche Lade Stationen angewiesen sind. Ein weiterer Punkt ist das E-Auto ist in der Anschaffung erstmal viel teurer, der E-Automarkt in Deutschland ist erstmal auf 1-2 Millionen willige Käufer zugeschnitten? Das macht in meinen Augen Sinn und passt auch realischtisch zur Infrasturktur und zu Privat aufgebauten (vor allem den selbst finazierten) Wand Ladestationen genau dieser ersten Käuferschichten.


    https://www.kba.de/DE/Statisti…Bestand/bestand_node.html

    Personenkraftwagen (Pkw)-Bestand 47,1 Millionen

    lassen wir 7 Mio weg, Rentner die PKW nicht mehr aus der Garage holen etc pp - sind das 40 MIO PKW die "wir ja gerne in E-Autos umtauschen möchten - FÜR DAS KLIMA :) oder etwa nicht? Das wird sicher nicht so schnell passieren (können) das hat nicht nur Infrastrukturelle Gründe, denn eigendlich müssen jetzt viel mehr Leute vom Individualverkehr weg - Doch dafür fehlt es oft noch immer an guten Buss + Bahn verbindungen und die Fahrkarten Preise sind auch zu hoch - die Leute rechnen leider nur Benzinkosten - da heißt es scheiß auf den BUS, die 10 Km fahre ich mit "meinem" Daihatsu Cuore 1.0, viel günstige und auch viel schneller, kann direkt bei Kaufland, Saturn oder dem Kino parken... die haben alle RIESEN Parkplätze vor der Tür oder Parkhäuser (Oh hier in den kleinen NRW Citys sind die ohne Ladestation ^^)

    Ich will GROSSE E-Autos im Individualverkehr nicht mehr sehen, keiner kann das ersthaft wollen.

    Wir brauchen Kleinwagen 100-120 Km Reichweite, Landstraße 70 Km/h ENDE! Alles andere halte ich Energie und CO2 Technisch für einen Ökologischen Rückschritt. Vor allem in Hinblick darauf das Weltweit die Anzahl des Individualverkehr'S weiter steigen wird. Wenn ich so nach Indien schaue wird auch dort der Energie Verbrauch weiter ansteigen - nicht nur bei uns wurden und werden immer mehr E- Technische Verbraucher angeschafft oder die Individualverkehr Fahrzeuge wurden in den Industrieländern (unötig) immer größer anstatt immer kleiner und sparsamer, JA das ist das Gegenteil von Energiesparen, das Gegenteil, wenn wir Deutschland oder EU als VORBILD für andere Länder in der Welt haben möchten.


    Wenn die Industrie Länder sich beim Individualverkehr nicht "zuerst" selber einschränken und als Vorbild dienen und kleine Sparsame Fahrzeuge entwickelt, wer soll es dann machen?


    Leute reden aneinander vorbei, die eine Seite möchte "den schnellen" Profit "egal wie" die anderen möchten weniger CO2 - wieder andere behaupten sogar die CO2 Klima Debatte ist SUPER um E-Autos zu verkaufen, der tolle Diesel war gelogen. Jetzt kommt (muss schnell kommen) das E-Auto, der Gebraucht Markt schickt erstmal lustig weiter (Tüv freie) Benziner nach Afrika, damit auch dort etwas mehr Mobil wird. Gebrauchte Autos sind gar nicht so ein großes Problem die wurden ja schon mit viel CO2 Hergestellt - wärend E-Autos (vor allem SUV's etc) erstmal NEU hergestellt wwerden müssen und 5 Jahre im Betrieb sein müssen bevor sich E-Auto in der Energie Bilanz rechnent erst nach ca. 5 Jahren relativiert sich tatsächlich der CO2 "Rucksack" aber das möchte keiner der 3 großen Auto Land Minister so gerne hören ;)



    ZU 2. Das Aufladen dauert zu lange

    brauchen wir nicht diskutieren die Akku Tech ist "leider noch" LiIonen das aufladen ist kein Problem, nur das "schnell laden" könnte zum Problem werden, wenn zuviele Autos das zu selben Zeit machen würden. Da kommen wir zurück in die Elektro Technik - für das schnelle Laden braucht es GROSSE KABEL QUERSCHITTE - das 5 mal 2.5 für den E-Herd wird nicht reichen ^^ - Da brauchen wir Software und Impulslade Verfahren die das ermöglichen - ist mehr eine Frage der intelligenten Storm (Ver)Aufteilung im Worst Case Fall :P


    ZU 3. Die Akkus sind nach 5 Jahren Schrott

    - ganz klar falsch


    kann ich unterstreichen! Die Laufzeiten werden in den nächsten Jahren sogar noch steigen (Nur die nächste Akku Gen dauert aber wohl noch ca. 15 Jahre (Weg von Kobalt + Lithium)


    ZU 4. E-Autos sind zu teuer!


    Das verweise ich nochmal auf :

    Ich will GROSSE E-Autos im Individualverkehr nicht mehr sehen, keiner kann das ersthaft wollen.

    Wir brauchen Kleinwagen 100-120 Km Reichweite, Landstraße 70 Km/h ENDE! Alles andere halte ich Energie und CO2 Technisch für einen Ökologischen Rückschritt.


    und was ich unter ZU 1. Die Reichweite ist zu gering! geschrieben habe -warum es diese sehr KLEINEN E-Fahzeuge erstmal nicht geben wird :(


    TEIL 1/2

    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

  • Zu 6. Bei der heutigen Stromerzeugung ist ein E-Auto doch dreckiger als ein sparsamer Diesel!


    Nein ein E-Auto ist eigendlich nicht dreckiger! Im VERBRAUCH !


    Da verweise ich auf - Primärenergieverbrauch nach Energieträgern

    Seit 1990 hat sich der Energieträgermix stark verändert. Der Braunkohleeinsatz hat sich halbiert, der Gasverbrauch stieg beträchtlich an und auch der Einsatz erneuerbarer Energieträger ist stark gewachsen Ein Anteil von rund 7 % der fossilen Energieträger wird für den nichtenergetischen Verbrauch verwendet, wichtigster Verbraucher ist die petrochemische Industrie.


    Quelle https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie


    TROZDEM bleibe ich dabei :) SUV, SPORT und LUXUS Karossen sind nicht der richtige Weg um als VORBILD für E-Autos einer Energie Wende zu stehen! - Der CO2 RUCKSACK dieser Fahrzeuge ist einfach viel zu hoch! Da lasse ich nicht mit mir reden ^^ das ist Physik und Mathe - siehe Energieumwandlung + Energiebilanz auch deshalb bin ich für eine CO2 Abgabe (E-Autos mit Groß Akku's wären davon nicht ausgenommen!)


    Daran möchte ich gerne glauben :

    Eine ambitionierte Klimaschutzpolitik schafft Arbeitsplätze, beschleunigt die Modernisierung der Volkswirtschaft und stärkt sowohl die Export- als auch die Binnenmärkte. Dies sind nur einige der Ergebnisse des Forschungsprojekts „Wirtschaftliche Chancen durch Klimaschutz“. weiterlesen


    Zu 6. Würden alle E-Autos fahren, gäbe es einen Stromausfall!

    Ist das Thema Infrastruktur, die müssen wir ausbauen und optimieren. Da sehe ich kein Technisches Problem außer so schnell wie möglich damit anzufangen, damit aber auch DRUCK zu machen auf erneuerbare Energien - der Windräder Abstand in Bayern ist zu Groß ^^ Wir hatten in Deutschland "wieder sinniger" Weise die Produktion der Photovoltaik(Solarzellen) runtergefahren, anstatt diese "eigenen" Produktions Stätten zu fördern, nun haben wir auch dort den Anschluß verloren - müssen diese Technik importieren (weil wir in Deutschland weder in der Lage sind diese Preise zu halten und dabei auch Made in Germany nicht helfen könnte) auch der Zug ist abgefahren, wie schon zuvor im Internet :P ) Beim WIND RÄDER BAU sind wir noch SEHR GUT hier würde wegen Transport ein Import nich lohnen, die Chinesen werden keine Windräder für die EU bauen ^^ ABER - auch hier hat Deutschand die Produktion sehr stark runtergefahren - (wir bemühen uns lieber RU Gas Pipline) das alles steht im Wiederspruch zu dem was wir "möchten", mehr erneuerbare Energie - Dazu bitte als SATIRIE Klimarettung? Da wird Newton be-scheuert!


    Wissenschaftlich kann ich ganz aktuell empfehlen Energieprofessor Volker Quaschning ("Scientists for Future") - Jung & Naiv: Folge 418


    Wo fingen Erneuerbare Energien so richtig an? In Deutschland vor allem dadurch das es erlaubt wurde "selbst erzeugte Energie nicht nur zu nutzen, sondern sogar ins Stromnetz zurück zu speisen!" Das war der erste MEILENSTEIN - Wo stehen wir Heute? Siehe dazu nochmals Primärenergieverbrauch nach Energieträgern (beim der Umweltbundesamt Seite)


    Das Thema E-Autos wird UNS noch lange beschäftigen, ein Thema was ich dabei nicht vergessen möchte ist immer noch WASSERSTOFF - Brennstoffzelle - die bleibt A und O bei BUS - BAHN, LKW dem Schwerlast transport, SCHIFFEN - da wo der LiIo AKKU keinen Sinn macht um Verbrenner(auch ERDGAS) zu ersetzen.

    Die Brennstoffzelle kommt mir zu kurz, E-Antrieb für KLEIN Fahrzeuge - Wasserstoff für die Großen ^^


    @Zhatraz jetzt haben wir genug Material für den TS3 Diskurs - ich besorge Kaffee und Kuchen ;)


    ENDE TEIL 2/2 (hatte bei 1/2 schon 10.000 Zeichen voll :P )

    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

    4 Mal editiert, zuletzt von Netsu-Rai ()

  • äähem was machst DU eigentlich Nachts? :sleeping:
    Ich bin um ca. 01:00 Uhr ins Bett gegangen und da warst Du noch zocken ...

    ... der Beitrag oben wurde ca. um 06:00 Uhr erstellt! :/


    Wieviel Schlaf brauchst Du eigentlich? :D


    ... hast Du jetztz echt soviele Buchstaben getippt, nur um mir zu vermitteln, dass DIR die Reichweite der kleinen E-Autos zu groß ist? 8|^^

    hehe, DU bist der ERSTE Interessent, der mir sowas an den Kopf wirft ... das macht mich echt sprachlos! :)


    Halten wir also fest:

    1. Wir haben kein Reichweitenproblem.

    Für die meisten Arbeitnehmer vor Allem in größeren Städten, reichen die Akkukapazitäten bei Weitem aus.

    2. Es gibt im Grunde dann auch kein Infrastrukturproblem, denn die meisten Kunden tanken über Nacht an Ihrer 11kW Wallbox (kosten inkl. Montage ca. 1.100 - 1.500,- EUR) oder sogar an der dafür extra abgesicherten 230V-Steckdose vor der eigenen Haustür!


    Ich würde mir so wünschen, dass Du mit deinen Überlegungen und der Forderung nach weniger Reichweite auf Gehör bei Hersteller und vorallem bei Kunden stoßen würdest. Bei den Herstellern kommen leider genau die entgegengesetzten Signale an!

    Wenn es beim Großteil der Kunden tatsächlich mal Klick macht, dass die Reichweite im Grunde kein Problem darstellt und wir reden hier nach wie vor über Kleinwagen, die überwiegend im städtischen Bereich bewegt werden, dann könnte man tatsächlich einen Kleinwagen mit 2-3 verschiedenen Motor- und Akkuvarianten anbieten und damit sicher den Preis deutlich reduzieren!

    ... aber realistisch betrachtet sehe ich das leider in naher Zukunft nicht.

    Es gibt einfach noch zu viele Vorbehalte und auch teilweise völlig falsche Sichtweisen im Bereich der E-Mobilität.

    Fakt ist, sie wird kommen ....

    ... aber es wird auch seine Zeit brauchen.

    Es belibt abzuwarten, wie unsere Regierung in diesem Bereich noch den deutschen Herstellern unter die Arme greifen wird.

    Ich rechne fest damit, dass wir hier in den kommenden Monaten nochmal andere Rahmenbedingungen vorfinden werden.
    Es bleibt also spannend! ;)

  • Paris schränkt Gebrauch von E-Scootern ein

    Mit verschärften Vorschriften reagiert die Stadt Paris auf die zunehmenden Beschwerden über Elektro-Tretroller. Bürgermeisterin Anne Hidalgo kündigte am Donnerstag ein Parkverbot für die sogenannten E-Scooter auf Gehwegen an. Zudem wird ihr Gebrauch "in allen Parks und Gärten verboten", wie Hidalgo sagte.


    Sie rief die Verleiher auf, die Geschwindigkeit der Flitzer zu drosseln und empfahl Nutzern den Gebrauch eines Helms.


    Die neuen Vorschriften sollen ab Freitag in Kraft treten, sobald der Polizeipräfekt einen entsprechenden Erlass unterzeichnet. Danach dürfen die E-Scooter künftig nur noch auf Straßen mit Stellplätzen für Autos und Motorräder parken. Zudem schlug Hidalgo den Anbietern vor, die Geschwindigkeit auf 20 Stundenkilometer in der Stadt und acht km/h in Fußgängerzonen zu begrenzen.

    Bei Touristen sind sie besonders beliebt

    In Paris sind die E-Scooter seit gut einem Jahr in Gebrauch. Dort stehen rund 15.000 Tretroller, die Nutzer per Smartphone-App mieten können. Besonders bei Touristen sind sie beliebt. Es mehren sich aber Beschwerden über Unfälle und zugeparkte Gehwege.

    Die elektrischen Tretroller dürfen ab dem 15. Juni auch auf deutschen Radwegen und Straßen fahren. Das Bundeskabinett hatte Ende Mai dafür den Weg freigemacht. Anders als ursprünglich vorgesehen sollen die E-Scooter nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fahren dürfen, außerdem gilt ein Mindestalter von 14 Jahren für die Nutzung.


    (AFP)

    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

  • Atomkraft? NEIN DANKE! "Herr Diess", auch wenn der Zeitpunkt gerade so günstig erscheint, Brüter nochmal aufzuwärmen, WTF ? Hat er den KNALL nicht gehört?

    VW-Chef fordert radikalere Klimapolitik

    Fleisch, Fliegen, Autofahren – von allem nur ein bisschen weniger? "Das ist Unsinn", sagt VW-Chef Diess. Er fordert drastische Einschnitte fürs Klima


    Um dieses Ziel auch gesellschaftlich zu verwirklichen, hält er jedoch deutlich radikalere Einschnitte als bisher für nötig. "CO2-Neutralität werden wir nicht erreichen, wenn wir von allem nur ein bisschen wollen. Ein bisschen weniger Fleisch essen. Ein bisschen weniger in Urlaub fliegen. Ein bisschen weniger Autofahren", sagte Diess. "Das ist Unsinn." Seine Schlussfolgerung: "Man muss beim Klimaschutz an den großen Hebeln ansetzen – also an der Vermeidung von fossilen Energieträgern. Kohle, Öl, Gas. Vor allem Braunkohle."

    Von der Bundesregierung forderte der VW-Chef, international "deutlich mehr" Einfluss auszuüben, um die Energiegewinnung aus Kohle weltweit zu begrenzen. "Es werden aber 500 neue Kohlekraftwerke gebaut und 500 neue geplant." Auch in Deutschland werde der Kohleabbau noch steuerlich gefördert, monierte Diess. "Das ist nicht konsequent. Wir brauchen mehr Entschlossenheit."

    Scharfe Kritik an Forderung zu längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke

    Für Diess kommt auch der bis 2038 vorgesehene Kohleausstieg viel zu spät. "Und die Prioritäten sind falsch gesetzt worden: Man hätte erst aus der Kohle und dann aus der Kernkraft aussteigen sollen." Der VW-Chef fügte hinzu: "Wenn uns der Klimaschutz wichtig ist, sollten die Kernkraftwerke länger laufen." Bislang ist vorgesehen, die letzten Atomkraftwerke bis Ende 2022 vom Netz zu nehmen.


    Die Forderung des VW-Chefs zur Atomkraft rief scharfe Kritik hervor. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth schrieb dazu bei Twitter: "Warum VW-Chef Diess sich zu rückschrittlicher Energieversorgung mit Atomstrom bekennt, statt sich auf eine fortschrittliche Verkehrspolitik und saubere, klimafreundliche Autos für alle Geldbeutel zu konzentrieren, bleibt sein Geheimnis."


    Anm :

    Jetzt kommen SIE nochmal aus den Löchern - zu E-Autos und Gegen Fossile Energie passt ja jetzt so wunderbar? Die Forderung zu längeren AKW Laufzeiten, das lehnen AKW Betreiber EINSTIMMIG ab!


    Ich hab es doch gewusst das es Leute gibt die Atomkraft Werke nochmals aus der Schublade holen wollen!

    Dann sollen diese LEUTE sich den Atommüll in den Garten stellen, oder in Ihren eigenen Keller :P


    ICH GLAUB DAS ALLES NICHT, anstatt endlich "erneuerbare" Energien zu pushen, kommt SO EIN SCHWACHSINN. Nach dem Diesel, Atomkraft E-Antrieb? Wann kommt der VW FLUX Kompensator? ^^


    Guten Morgen VW, schon wieder alles vergessen, da hilft euch evt dieses K R A F T W E R K

    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

    Einmal editiert, zuletzt von Netsu-Rai ()

  • naja, ich bin sicher weit davon entfernt, irgendeinen VW-Vorstand in einer vorgetragenen Sache Recht zu geben, aber leider muss ich eingestehen, dass er grundsätzlich mit Teilen seiner Anmerkungen nicht ganz falsch liegt.

    Er hat Recht, wenn er in den Raum stellt, dass unsere Klimapolitik nicht kosequent genug ist, auch wenn es aus meiner Sicht natürlich schon etwas heuchlerisch wirkt, wenn es dem Mund des Chefs des Großunternehmens kommt, das vor nicht allzu langer Zeit einen der weltweit größten Klimaskandale durch absolut dreiste Manipulationen ausgelöst hat!

    Hier arbeitet wohl Jemand ganz verzweifelt daran, das achtlos weggeworfene Saubermannimage wieder aufzubauen!

    Wer soll ihm den Ernst seiner Worte abnehmen?

    ... am Ende schadet er dem Anliegen nur, weil er wohl der Letzte ist, der in der Position sein sollte solche Forderungen zu stellen!


    Dennoch leider hat er in der Sache absolut Recht!


    Es ist heuchlerisch das E-Auto nun seit Monaten als den Heilsbringer des Kimaschutzes aufzubauen!

    Am Ende macht es nur einen Bruchteil der möglichen CO2-Einsparungen aus!


    Wenn die Regierung ernsthaft was fürs Klima tun will, dann muss Sie endlch an die größten CO2-Produzenten herantreten und das sind ganz sicher nicht die kleinen Autofahrer!


    Der Flug- und Schiffsverkehr produziert ein Vielfaches mehr an CO2.

    Ganz sicher ist es ein falsches Signal, wenn man zum Beispiel die Reiseflüge ins Ausland höher besteuern würde, weil das dann wieder nur die eh schon gebeutelte Bevölkerung treffen würde.

    Wenn man aber konsequent sein will, dann ist aus heutiger Sicht der stetig wachsende Inlandsflugverkehr gesellschaftlich absolut nicht mehr vertretbar.

    Wer fliegt denn überwiegend z.B. von Berlin nach Köln?

    Es ist ganz sicher nicht Lieschen Müller! Die gute Frau könnte sich das garnicht leisten, die würde also sicher mit der Bahn oder dem Auto fahren!


    Was ist mit den immer weiter wachsenden Reise- und Frachtverkehr der Schiffe?

    Containerschiffe, Öltanker, Frachter, Kreuzfahrtschiffe laufen mit billigstem, schwerem Dieselöl; dem giftigsten Treibstoff, der überhaupt erhältlich ist.

    Und es ist leider keine Mähr, das allein die fünfzehn grössten Schiffe der Welt pro Jahr so viele Schadstoffe ausstoßen, wie 750 Millionen Autos! (errechnete der Naturschutzbund Deutschland in einer Studie 2017)
    Die Weltflotte von rund 90'000 Schiffen verbrennt etwa 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr und pustet 20 Millionen Tonnen Schwefeloxid in die Luft. Man kann daher wohl zu Recht sagen, dass die Handelsschifffahrt einer der größten Klimasünder auf unserem Planeten ist.

    Die Ursache dafür sind Rückstandsöle aus der Rohölaufbereitung mit sehr hohen Schwefel- und Schwermetallgehalten, die in der Hochseeschifffahrt als Kraftstoffe eingesetzt werden. Derzeit darf der Schwefelgehalt im Schiffstreibstoff maximal 3,5 Prozent betragen (so genanntes „Heavy Fuel Oil“, HFO). Der Schwefelgehalt von Lkw- und Pkw-Diesel von 0,001 Prozent wird damit um das bis zu 3.500-fache überschritten.


    Hochseeschiffe emittieren deshalb große Mengen von Schwefeloxiden, Feinstaub, Stickoxiden und Ruß. Diese Stoffe sind hochgiftig und schädigen sowohl die Umwelt als auch die menschliche Gesundheit. Stickoxide (als Vorläufer von bodennahem Ozon) und Ruß tragen zudem erheblich zum Klimawandel bei, Ruß ist sogar als der zweitstärkste Klimatreiber nach CO2 anerkannt. Zudem sterben allein in Europa jährlich etwa 50.000 Menschen vorzeitig an den Folgen der Schiffsabgase. Mit zunehmender Globalisierung, durch günstige Produktionskosten in fernen Ländern, einem wachsenden Konsum und billigen Treibstoffkosten fahren immer mehr und immer größere Schiffe sehr weite Strecken – und verbrauchen immer mehr Schweröl. Dementsprechend sind die Emissionen der Schifffahrt immens.

    Grundvoraussetzung für die Reduktion der schiffsbedingten Luftverschmutzung ist ein Wechsel des Kraftstoffs. Die Reedereien müssen daher auf einen deutlich umweltverträglicheren Treibstoff umstellen. Dies kann Dieselkraftstoff mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,005 Prozent sein. In Kombination mit wirksamer Abgastechnik - Rußpartikelfilter und SCR (selective-catalytic-reduction)-Katalysatoren - wie sie im Straßenverkehr längst etabliert ist, würden diese Maßnahmen die Emissionen von Ruß um 99 Prozent, von Stickoxid um 97 Prozent und aller weiteren giftigen Stoffe – wie etwa toxische Metalloxide – deutlich reduzieren.


    Glaubt nur nicht, dass den Damen und Herren der Regierung diese Hintergründe unbekannt sind. Im Gegenteil, es gibt seit über 10 Jahren immer wieder Forderungen durch Umwelschutzverbände, wie NABU und Greenpeace, die auf diese Schweinerei aufmerksam machen!

    Es ist aber sicher einfacher und bequemer dem "kleinen Mann" ein schlechtes Gewissen einzureden und seinen EURO5-Diesel zu verteufeln, als sich an die Industrie zu wenden und gesetzliche Regelungen zu schaffen, die klimapolitisch deutlich effektiver wären, als dem E-Auto nun alle Bürde auzfuerlegen!


    Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, beim Auto arbeitet man seit Jahren daran immer sauberere Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, obwohl die PkW-Flotte nachweislich nur einen Bruchteil des CO2 produziert, wie z.B. die Handelsschifffahrt.

    ... und eben jene Handelschiffahrt darf mit deutlich mehr belasteterem Diesel fahren und wird nach etlichen Jahren, in denen die Autoindustrie schon auf Rußpartikelfilter gesetzt hat, immer noch nicht gesetzlich dazu verpflichtet auch wenigstens Rußpartikelfilter einzusetzen! o.O


  • Danke dir, Handels Schiffe ein GROSSES THEMA (Nur gerade nicht so wichtig für Verbraucher oder Friday for Future)- Handels Schiffe auch ein Thema bei CO2 Emisionen die ANFALLEN, wenn neue Autos gebaut werden - die Weltweit "verschifft" werden oder für E-Autos für UNS in Europa AKKUS in ASIEN hergestellt werden, weil es dort billiger ist, das auch WEIL Handels Schiffe mit DRECK angetrieben werden anstatt über (Wasserstoff) Brennstoff Zellen, damit auch die Transportkosten KLEIN bleiben.


    Natürchlich weiß das auch die EU und wir in Deutschland - Das Umwelt Bundestamt schrieb 09.09.2016


    Immer mehr und größere Schiffe sind auf den Meeren unterwegs. Obwohl Schiffe aufgrund der hohen Tonnagen ein vergleichsweise umweltfreundliches Transportmittel sind, existiert ein hohes Potenzial, schädliche Emissionen zu verringern. Auf allen Ebenen der Meerespolitik gilt es, Vorschläge zu erarbeiten und umzusetzen, damit Schiffe und Schifffahrt umweltverträglich werden.


    Die Meeresumwelt generell wird durch die Seeschifffahrt erheblich belastet. Umweltgefährliche Chemikalien im Schiffsanstrich, das Einschleppen von standortfremden Organismen mit dem Ballastwasser, das Einbringen von Abwasser und Abfällen ins Meer sowie die Schadstoffe aus Abgasen oder Ölverunreinigungen beeinträchtigen den Zustand der Meeresumwelt. So ist der Schiffsverkehr auf den Weltmeeren schon heute für über zwei Prozent der klimaschädlichen globalen CO2-Emissionen verantwortlich. 2012 betrugen diese ca. 940 Millionen Tonnen CO2. Das sind mehr als die gesamten Emissionen Deutschlands im Jahre 2012 in Höhe von 926 Millionen Tonnen CO2 (Umweltbundesamt, 2016). Schätzungen deuten darauf hin, dass ohne politische Gegenmaßnahmen die CO2-Emissionen des Seeverkehrs in Abhängigkeit von der ökonomischen Entwicklung bis 2050 sogar um 50 bis 250 Prozent im Vergleich zu 2012 ansteigen könnten (Third IMO GHG Study 2014).


    Quelle : https://www.umweltbundesamt.de…g-belastungen/schifffahrt


    ALSO ?Ein Dilemma, WO fangen wir an? Endlich umzusetzen was WIR (i.A. gez. Die Wähler in der BRD) in Paris unterschrieben haben? E-Autos sind eigendlich ein schöner Auftackt, weil die funktionieren mit STROM

    , der kommt aus der Steckdose :) - Oder "So einfach ist Bergbau" - Das versteht erstmal JEDER, daraus lässt sich etwas machen, wenn JEDER das versteht? Wird es auch verständlicher das STROM "sehr einfach" aus Windkraft und Photovoltaikgewonnen werden kann, vieleicht auch das wir in der Lage sind überschüssige Energie (JA die GIBT ES) in Wasserstoff umzuwandeln (diesen wieder in GAS, als Energiespeicher, weil wir schon riesige GAS Speicher Anlagen in DE haben) WELTWEIT müssen wir in allen Bereichen WEG von CO2, ob Handels Schife mehr Dreck erzeugen als Autos ist ein Mühsamer Vergleich, der schafft beim Verbraucher jeztz nicht das Bewustsein, das Alternative Energien auch in Deutschland wichtiger ist als z.B. Braunkohle oder GAS aus Russland oder Strom aus AKW, denn das alles bräuchten wir gar nicht mehr, hätten wir den Ausbau Alternativer Energien "nicht wieder gestoppt" - es gibt ja sogar ein Solar Energie CAP !


    NOCHMAL weil es so schön ist :

    Statistisch wird der Primärenergieverbrauch über das Wirkungsgradprinzip ermittelt. Dabei werden die Einsatzmengen der in Feuerungsanlagen verbrannten Energieträger (auch biogen) mit ihrem Heizwert multipliziert. Wird Strom aus Wind, Wasserkraft oder Photovoltaik erzeugt, so ist der Wirkungsgrad vereinbarungsgemäß 100 %, bei der Geothermie beträgt er 10 % und bei der Kernenergie 33 %.

    Primärenergieverbrauch da haben wir nur 15% Alternative Energien erreicht :( Auch weil wir Kohle Kraftwerke einfach weiter laufen lassen. WARUM? Wegen 20k Arbeitsplätze doch was ist mit den 60k die schon bei Alternativer Energie in Deutschland wegebrochen sind, weil es auch keine klaren Ziele für DIE Klimawende gab. Und jetzt gibt es schon wieder keine klaren Ziele beim E-Auto, das beklagt BMW gerade.

    ACHTUNG! STROM ist nur ein Anteil vom Primärenergieverbrauch, der Stromanteil wird natürchlich höher mit E-Autos dafür fällt aber der Anteil bei den 7% Petrochemie im Primärenergieverbrauch



    Ok, nochmal ZU: VW-Chef :

    Von der Bundesregierung forderte der VW-Chef, international "deutlich mehr" Einfluss auszuüben, um die Energiegewinnung aus Kohle weltweit zu begrenzen. "Es werden aber 500 neue Kohlekraftwerke gebaut und 500 neue geplant." Auch in Deutschland werde der Kohleabbau noch steuerlich gefördert, monierte Diess. "Das ist nicht konsequent. Wir brauchen mehr Entschlossenheit."


    Natürchlich hatte Herr Diess auch was zum Thema CO2 auf Lager, doch (( Warum VW-Chef Diess sich zu rückschrittlicher Energieversorgung mit Atomstrom bekennt, statt sich auf eine fortschrittliche Verkehrspolitik und saubere, klimafreundliche Autos für alle Geldbeutel zu konzentrieren, bleibt sein Geheimnis." ))


    Anm: Auch warum Herr Diess die Handels Schiffe, nicht anspricht bleibt noch sein Geheimnis ;)

    ICH WEISS ES, ICH WEISS ES - Zhatraz + Netsurai, die Schiffe fahren doch gar nicht durch Deutschland!


    Ach soooooo.... ist das



    Ich mag (sehr kleine) E-Autos, es kommen aber erstmal nur "grosse", die sind nicht vorbildlich, ein 2.5 Tonnen VW SUV im Stadtverkehr (ein fahrendes Computer Zimmer, mit so viel Technik das selbst ein Mecha Troniker damit kaum noch klar kommen kann, aber ein 60 Jähriger (laut KBA, 30 Mio PKW Fahrer über 60 ) ist auch nicht DAS was "Friday for Future" auch Heute wieder am Freitag, den Erwachsenen Leuten zu sagen "versucht" - Handels Schiffe werden dabei im Diskurs sicher auch noch heißes Oel auf den Eisberg gießen.


    Umdenken geht evt über E-Autos weil Strom - HIER aus Solar und Wind, ist Leuten einfacher zu vermitteln...

    haben Sie das einmal begriffen, wissen Sie das Braunkohle schneller also schon 2030 weg kann.


    In Deutschland fahren die Menschen "zum Glück" noch nicht mit Handels Schiffen zum Einkaufen :) JA nee ist KLAR indirekt schon...

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  • "Ohne Pillepalle: Klimaschutz - einfach machen",


    so hat die "Union der Mitte" ihr Konzept zum Klimaschutz überschrieben. Es ist nicht nur das erste detaillierte Konzept, das Unionspolitiker seit dem Absturz ihrer Partei bei der Europawahl vorlegen. Es zeigt auch schon im Titel, auf wen es Bezug nimmt. "Pillepalle", das hat nämlich die Bundeskanzlerin in der jüngsten Sitzung der Unionsfraktion gesagt. Angela Merkel hatte die Abgeordneten davor gewarnt, die Nerven zu verlieren und unüberlegte Entscheidungen zur Bepreisung von CO₂ zu treffen - stattdessen solle die Union in den kommenden Wochen ausführlich über die beste Lösung beraten. Nach der Sommerpause dürfe es dann von der Regierung beim Klimaschutz aber "kein Pillepalle mehr" geben, sagte die Kanzlerin Teilnehmerangaben zufolge. Es dürfe dann nicht mehr darum gehen, hier und dort noch einen Cent draufzuschlagen. Stattdessen seien Beschlüsse nötig, die zu "disruptiven" Veränderungen führen.


    Und genau solche Veränderungen will die Union der Mitte jetzt mit ihrem Vorstoß erreichen. Sie schlägt die Einführung einer "allgemeinen CO₂-Abgabe" vor. Diese soll bei 60 Euro pro Tonne CO₂ beginnen und bis zum Jahr 2030 kontinuierlich auf 120 Euro angehoben werden. Die Bundesregierung wird außerdem aufgefordert, auf EU-Ebene eine einheitliche Lösung "zur CO₂-orientierten Besteuerung von Flugbenzin (Kerosin) und Schiffsdiesel zu erreichen".

    Höhere KFZ-Steuer für Autos mit mehr als 1800 Kubikzentimetern Hubraum

    Auch die Kraftfahrzeugsteuer soll reformiert werden, um eine stärkere Lenkungswirkung weg vom hohen CO₂-Ausstoß zu erreichen. Dazu soll der "bislang lineare Anstieg auf der Bemessungsgrundlage des Hubraums in einen exponentiellen umgewandelt" werden. Dies soll dergestalt geschehen, dass es bei Fahrzeugen mit weniger als 1800 Kubikzentimetern Hubraum eine Steuerentlastung gibt - darüber aber eine stärkere Belastung.


    ... Mehr Quelle - Sueddeutsche-de


    Anm:

    Vorschläge, Konzepte, sind noch keine konkreten Vorhaben oder gar feste Pläne... sondern "Pillepalle" ? :/

    Eine CO₂-Energiesteuer hört sich erstmal gut an, wenn es CO₂ Dreckschleudern wirklich an den Kragen geht,

    ob diese CO₂-Energiesteuer danach zu empfindlichen Preiserhöhungen bei allen Produkten führt? Warscheinlich, doch Produktions Industrie oder Transportwesen etc müssten den CO₂ Ausstoß runterfahren um im Geschäft zu bleiben? Es muss etwas passieren, das geht leider nie über Saktionen hier die CO₂-Energiesteuer. Nur Geld vs Geld hat da noch Erfolg, gute Worte helfen da eben nicht weiter, die Zeit läuft!

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    3 Mal editiert, zuletzt von Netsu-Rai ()

  • Entschlüsselungszwang für WhatsApp "Geplanter Eingriff hätte fatale Konsequenzen"

    Das Innenministerium will WhatsApp, Apple und andere zwingen, Chats für die Polizei zu entschlüsseln. Mehr als hundert Forscher, Informatiker, Bürgerrechtler und Verbände verweisen auf die Gegenargumente.


    Mehr als hundert Organisationen und Personen haben einen offenen Brief an das Bundesinnenministerium (BMI) unterzeichnet, in dem sie eindringlich vor einem Entschlüsselungszwang für die Anbieter von Messenger-Apps wie WhatsApp, Threema und Signal warnen. Sie fordern darin "eine sofortige Abkehr von diesem oder ähnlichen politischen Vorhaben auf deutscher wie europäischer Ebene".


    Anm : Nach A13(17), den AKK Wünschen, nun WhatsApp Chat(und andere) mitlesen?


    Wo kommen diese Überwachungs Wünsche eigendlich her? A13(17) die Inhalte schon vor dem hochladen filtern, AKK möchte gerne Politsche Meinung einschränken, KLAR dazu passt das mitlesen von Chat Apps sicher sehr gut :P


    Doch Chat sind eigendlich kurze Briefe, die wie E-Mails - unter das Post Geheimniss fallen! -Das Postgeheimnis in Deutschland ist ein grundrechtlich durch Art. 10 Abs. 1 Grundgesetz geschütztes Geheimnis; strafrechtlich ist seine Verletzung durch § 206 StGB sanktioniert.


    via Imgflip Meme Generator


    Die Pläne kommen vom Innenministerium. Es will, dass Behörden die Kommunikation eines Verdächtigen mitschneiden können - für die vielen Kritiker ein Einfallstor für ausländische Nachrichtendienste und Internetkriminelle.


    "Datenschutz-orientierte Digitalwirtschaft massiv beschädigt"


    Bei einer Verpflichtung für Messenger-Dienste, Sicherheitsbehörden den Zugriff auf digitale Kommunikation von Verdächtigen zu ermöglichen, wären die Dienste gezwungen, ihre Verschlüsselungstechnik so umzubauen, dass Behörden bei Verdachtsfällen die gesamte Kommunikation der Nutzer mitschneiden könnten, heißt es in dem Brief. Das käme einem neuen Einfallstor für ausländische Nachrichtendienste und Internetkriminelle gleich, warnen die Unterzeichner. Zudem würde "das internationale Ansehen Deutschlands als führender Standort für eine sichere und Datenschutz-orientierte Digitalwirtschaft massiv beschädigt".


    sti/jj (dpa)


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  • Katamaran Energy Observer angesehen

    Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.


    Nach über 10.000 Seemeilen hat der Energy Observer im April in Hamburg festgemacht. Der Katamaran wird mit Solar- und Windenergie bewegt. Zusätzlich befinden sich Wasserstofftanks an Bord. So segelt er emissionsfrei über die Weltmeere.


    Die Mission: Alternative Antriebe unter extremen Bedingungen zu testen und an Land für die autonomen Energiesysteme zu werben. So auch in Hamburg, wo sich das Publikum beim Hafengeburtstag über den Energy Observer und die Philosophie seiner Crew informieren konnte.



    Anm:

    Riesige Container Schiffe verbrennen "immer noch" unvorstellbar große Mengen, von besonders dreckigem (weil billigen) Oel, (siehe für Details auch hier weiter oben im Foren Thread) das es in Zukunft auch anders gehen könnte, beweisen schon Heute Schiffe die komplett mit erneuerbarer Engerie unterwegs sind, was hier im kleinem schon super funktioniert, ließe sich sicherlich schon auf die Grossen Schiffe, die im Globalisierungs Waren Kreislauf unsere Weltmeeere befahren übertragen.

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  • Ernüchternde Klimabilanz
    Gas boomt – Kohle kommt zurück

    Wie steht es um die Klimaschutz-Versprechungen weltweit?

    Schlecht – so der Tenor der aktuell laufenden Bonner Klimakonferenz. Industrie- und Schwellenländer müssten eine viel CO2-ärmere Klimapolitik machen. Stattdessen planen Länder wie China und Indien neue Kohlekraftwerke und auch Gas ist sehr begehrt.


    Die Jugend geht seit Monaten auf die Straße, Klimaschutz spielt bei Wahlen eine immer größere Rolle. Doch in der internationalen Umweltpolitik schlägt sich das noch nicht nieder: „Wir sehen kleinste Schritte, aber leider noch nicht den großen Wurf. Wir müssten eigentlich klotzen und nicht kleckern. Und das sehen wir noch nicht.“


    Niklas Höhne leitet das NewClimate Institute in Köln. Zusammen mit Fachkollegen zog der Physiker heute auf der Bonner Klimakonferenz Zwischenbilanz, mit der neuesten Ausgabe des sogenannten Climate Action Tracker. Das Paris-Protokoll ist inzwischen gut dreieinhalb Jahre alt. Industrie- und Schwellenländer wissen, dass sie eine viel CO2-ärmere Klimapolitik als heute betreiben müssen, sonst wird sich die Erdatmosphäre um mehr als 1,5 oder zwei Grad Celsius erwärmen.


    ...


    UN-Klimakonferenz in Bonn: Die Schlagzahl beim Klimaschutz müsste dringend erhöht werden (Christoph Driessen/dpa )


    Text und Audio Quelle DLF 19.06.2019


    Deutschlandfunk AUDIO


    UN-Klimakonferenz Bonn

    Die Fridays-for-Future-Demonstrationen und andere Aktionen zum Klimaschutz sind nach den Worten von UN-Klimachefin Patricia Espinosa eine Inspiration für die Teilnehmer der Konferenz. "Der Klimawandel bleibt die größte Herausforderung dieser und kommender Generationen, und wir haben überwältigende Beweise für die Dringlichkeit der Situation", sagte Espinosa der Deutschen Presse-Agentur. "Jugendliche auf der ganzen Welt wissen das - und sie sind wütend." Die jungen Menschen forderten, dass jetzt gehandelt werde. "Wir begrüßen ihre inspirierenden Stimmen als Teil unserer allgemeinen Anstrengungen, den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen", sagte die frühere Außenministerin von Mexiko. Man dürfe nie vergessen, dass gerade junge Menschen die Welt verändern könnten. Zurzeit seien sie dabei, genau das zu tun. Das Bonner Treffen soll unter anderem den nächsten Weltklimagipfel im Dezember in Santiago de Chile vorbereiten./cd/DP/fba


    Artikel unter:

    www.wallstreet-online.de/nachricht/11535221-un-klimakonferenz

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  • Wind weht nicht auf Abruf, Windkraft braucht auch Energiespeicher aber geht das auch ohne GROSSE Batterien oder GAS Umwandler?


    Hier mal etwas mit GEWICHT (Grundprinzip Pumpspeicher), Beton Klötze (etwa so stapelbar wie LEGOsteine) werden hochgezogen, vor allem bei Wind (Energie Überschuß) kann somit Energie gespeichert werden, beim Abruf der Energie hilft einfach die Gravitation. Ich würde behaupten das ist "EINFACH" Genial. (Gefällt mir besser (CO2 Neutral) als BATTERIE oder GAS Speicher Lösungen)


    Wenn Strom gebraucht wird, werden die Klötze abgelassen und drehen dabei Turbinen. Die Klötze lassen sich sogar aus Bauschutt herstellen. Eigenen Angaben zufolge steht das Unternehmen in Verhandlungen mit potenziellen Käufern für 1200 Türme.



    Energy Vault gibt die kommerzielle Verfügbarkeit einer innovativen gewerblichen Energielagerungstechnologie, bekannt.
    Quelle http://www.businesswire.com

    Ja schon erstaunlich welche Technik es schon für Erneuerbare Energien gibt und noch nicht Weltweit zum Einsatz gekommen ist.


    Am Ende müssen Energiequellen, Speicher und Verbraucher natürlich sinnvoll, flexibel und intelligent miteinander vernetzt werden - und auch daran arbeiten auch hierzulande diverse Einrichtungen siehe X-Energie bei der Hochschule Hamburg

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