Entdeckungen

  • Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

    30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?

    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

  • Neue Führerscheinregeln Autofahrer sollen ohne Prüfung Motorräder fahren dürfen

    Bald soll jeder Autofahrer auch Motorrad fahren dürfen - mehr als 100 km/h schnell. Experten sind entsetzt.


    Die Bundesregierung möchte den Zugang zum Motorradfahren deutlich erleichtern. Zukünftig soll jeder mit seinem Autoführerschein sogenannte Leichtkrafträder fahren dürfen, ohne dafür wie bisher eine zusätzliche Ausbildung und Prüfung absolvieren zu müssen. Es sind lediglich wenige Übungsstunden vorgesehen, wie aus einem Entwurf für eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung hervorgeht


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    • Autofahrer könnten ihren B-Klasse-Führerschein demnach zukünftig um eine sogenannte Schlüsselzahl 195 erweitern. Damit dürfen sie leichte Motorräder fahren. Typische Hersteller sind Piaggio, Yamaha, oder KTM. Die Leichtkrafträder haben maximal 15 PS, können aber über 100 km/h schnell fahren. Bisher war dafür der separate Führerschein A1 notwendig.
    • Eine Prüfung und umfangreiche Ausbildung auf dem Motorrad sind nicht mehr nötig. Stattdessen reicht es, wenn der Autofahrer eine 90-minütige Theorieeinheit und sechs praktische Fahrstunden absolviert. Letztere können außerhalb des Straßenverkehrs stattfinden, etwa auf einem Verkehrsübungsplatz.
    • Der Autofahrer muss mindestens 25 Jahre alt sein und seinen Führerschein seit mindestens fünf Jahren besitzen.

    Warum Scheuer die Führerscheinregeln lockern will, geht aus dem Entwurf nicht hervor. Darin heißt es lediglich, der Gesetzgeber wolle Gestaltungsmöglichkeiten nutzen, die ihm das EU-Recht gewährt. Ziel sei es, mehr Mobilität insbesondere im ländlichen Raum zu ermöglichen, hieß es am Donnerstag aus dem Ministerium, nachdem der Entwurf öffentlich wurde.

    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

  • Hohe Temperaturen Sahara-Sand über Deutschland


    Einen historischer Hitzerekord hat Deutschland am Mittwoch wohl verfehlt. Dafür verantwortlich war auch Saharastaub in der Atmosphäre. Das Phänomen ist faszinierend - und auch wichtig für andere Teile der Erde.

    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

  • Die Welt ist noch nicht bereit für Deepnude

    Der Erfolg des KI-Nacktgenerators Deepnude war für das kleine Entwicklerteam zu viel: Erst ist der Downloadserver abgestürzt und dann hat das Team das Ende des Projektes verkündet. Mit Deepnude konnten mithilfe von GANs Bilder von bekleideten Frauen in Bilder von nackten Frauen umgewandelt werden.


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    Die Entwickler der Machine-Learning-App Deepnude haben das Ende des Projektes bekanntgegeben. "Die Welt ist noch nicht bereit für Deepnude", schreibt Teammitglied Alberto auf Twitter. Dabei scheinen die Entwickler auch ein wenig ihrem Gewissen zu folgen: "So wollen wir kein Geld machen." Mit der 50 US-Dollar teuren Software können Bilder von bekleideten Frauen so umgewandelt werden, dass sie nackt erscheinen.


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    Die Beliebtheit der Software hat die Erwartungen der Entwickler nach eigener Aussage drastisch überstiegen. So sollen etwa 500.000 Menschen die Software vom Server geladen haben. "Wenn 500.000 Leute es benutzen, ist die Chance hoch, dass sie es falsch benutzen", sagen die Entwickler. Der Server sei zudem unter der Last der Anfragen zusammengebrochen, was zum Ausfall des Downloaddienstes geführt habe. Das Team sei nicht auf den schnell viralen Status der App vorbereitet gewesen.


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    QUELLE : veröffentlicht am 28. Juni 2019



    Anm : Irgendwie erinnert mich das gerade an diese Fake Brillen...

    So-Fi Brille wird zum Nacktscanner!

    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

  • CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

    In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.


    Eine Analyse veröffentlicht am 10. Juli 2019


    Ein Abschitt davon :


    Dienen Elektroautos nur dem Greenwashing der Konzerne?


    Wenn diese Einschätzung zutrifft, ist daher in der Tat fraglich, warum Elektroautos von der EU-Kommission mit einem CO2-Ausstoß von 0 kg/km berechnet werden. Diese Einstufung führt nach Ansicht von Verkehrsexperten wie Winfried Wolf wiederum dazu, dass Konzerne wie Volkswagen plötzlich die Vorzüge der Elektromobilität entdecken und gar nicht schnell genug ihre Flotten elektrifizieren können. Denn nur auf diese Weise könnten die Vorgaben für die durchschnittlichen Flottenemissionen erzielt werden.


    BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich sagte Ende Juni 2019 sogar: "Es gibt keine Kundennachfrage nach vollelektrischen Autos. Keine. Es gibt regulatorische Erfordernisse für Elektroautos, aber keine Kundennachfragen."


    Die scheinbaren Null-Emissionsautos mit Elektroantrieb dienen Kritikern zufolge nur dazu, Autoproduktion und -verkauf auf bisherigem Niveau zu halten oder gar noch zu steigern. Anstatt die CO2-Emissionen durch kleinere Verbrennerautos mit weniger Verbrauch zu senken oder gar ein Tempolimit einzuführen, habe die Autoindustrie eine neue Absatzstrategie gefunden. Zudem könne sie dadurch von ihrem Betrug bei den Diesel-Abgasen ablenken und sich ein ökologischeres Image verpassen.

    Weltweiter Pkw-Bestand soll zunehmen

    Gerade zu ernüchternd erscheinen dabei die Prognosen für die Entwicklung des weltweiten Pkw-Bestandes. Dieser soll laut Wolf bis zum Jahr 2025 von derzeit 1,235 Milliarden auf 1,5 Milliarden steigen. Selbst unter optimistischen Annahmen liege der Anteil der Elektroautos am Pkw-Bestand dann nur bei zehn Prozent. Die Elektroauto-Quote von zehn Prozent in China dient nach Einschätzung von Experten ohnehin vor allem dazu, einen weltweit konkurrenzfähigen Autohersteller aufzubauen und die extreme Luftverschmutzung zu verringern.


    Eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch den motorisierten Individualverkehr dürfte daher in den kommenden Jahren nicht zu erwarten sein. Die weniger entwickelten Länder setzen laut Wolf weiter voll auf den Einsatz von Verbrennungsmotoren. Der hohe Preis und die fehlende Ladeinfrastruktur dürften dort noch mehr Käufer als hierzulande abschrecken.


    Die Logik scheint in der Tat absurd: Um weiterhin schwere SUV mit hohem Kraftstoffverbrauch verkaufen zu können, produziert die Autoindustrie nun noch schwerere Elektro-SUV. Die tatsächliche Klimabelastung bei Produktion und Betrieb der Elektroautos spielt dabei keine Rolle, da sie als Null-Emissions-Fahrzeuge gelten.


    Vor diesem Hintergrund scheint es wenig nachvollziehbar, wenn gerade aus dem rechten Umfeld immer wieder gegen Elektroautos gestänkert wird. Schließlich tragen sie mit dazu bei, dass in den nächsten Jahren überhaupt noch große Spritschleudern verkauft werden können.


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  • Die Arktis steht in Flammen

    NIR/SIWR/VIS view pf the wildfires at about 66°N just south of the #ArcticCircle near the Lena River, #SakhaRepublic, #Russia 16 July 2019 #Copernicus #Sentinel-2A


    Full-size https://flic.kr/p/2gzZNUY

    Die größten Brände, die unser Planet je gesehen hat – in einer der kältesten Regionen, die unserer Planet kennt. In der Arktis toben Feuer gewaltigen Ausmaßes. Doch die größte Gefahr schlummert unter der Erde.


    Brände in der Arktis sind nicht so ungewöhnlich, wie es auf den ersten Blick scheint – arktische Feuer gibt es jährlich wiederkehrend zwischen Juli und August, denn die Torfböden sind leicht entzündlich. In diesem Jahr brennen die Feuer jedoch schon seit Wochen. Bereits im Juni standen große Flächen in Brand, viel früher als üblich und dazu auch noch deutlich weiter nördlich breiten sich die Feuer dieses Jahr aus. Auch die enorme Ausweitung der Feuersbrünste sei ungewöhnlich: „Die arktischen Feuer im Juni waren beispiellos“, sagte Mark Parrington vom europäischen Mittelfrist-Wettervorhersagezentrum ECMWF auf Twitter-


    https://twitter.com/m_parrington/status/1151251245363056641


    Der Juni war in vielen Regionen der Welt der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Laut Parrington lagen die Temperaturen in den Gebieten, in denen Feuer ausbrachen, bis zu zehn Grad Celsius über der Durchschnittstemperatur aus den Jahren 1981 bis 2010. Aber das ist nicht die ganze Erklärung. Denn insgesamt begünstigt die Klimaerwärmung die Austrocknung der riesigen Torfmoore und fördert das Pflanzenwachstum in der sonst spärlich bewachsenen Tundra. Die sprießenden Büsche bieten den Flammen zusätzliche Nahrung. Und der Effekt verstärkt sich noch, je mehr Fläche abbrennt, denn der verkohlte, dunkle Boden absorbiert deutlich mehr Sonnenlicht als die unverbrannte Erde und führt zu einer weiteren Erwärmung. Mit einer Zunahme der Brände in den kommenden Jahren ist laut der Forscher zu rechnen.


    Die enormen Brände sind nicht nur Effekt des Klimawandels, sie wirken auch zurück auf die Klimaerwärmung: Die arktischen Feuer haben allein im Juni mit 50 Millionen Tonnen CO2 so viel Klimagas abgegeben wie eine mittelgroße Industrienation in einem ganzen Jahr.


    Die Torfschichten, die große Teile der Arktis bedecken, enthalten nach Schätzungen zwischen 40 und 500 Milliarden Tonnen Kohlenstoff und Studien zeigen, dass selbst ein oberflächliches Feuer imstande ist, das CO2 freizusetzen, welches in der über Jahrhunderte angesammelten


    Doch die deutlich größere Gefahr lauert unter dem Torf: im Permafrostboden. In diesem lagert der höchste Anteil des arktischen Kohlenstoffes. Und neben der Hitze der Feuer erwärmt vor allem die verstärkte Sonneneinstrahlung auf den verkohlten Flächen das Erdreich. Damit nicht genug: Der Ruß der Brände zieht um die Welt, auch in Europa wiesen Forscher ihn nach, und legt sich über die hellen Eis- und Schneeflächen in der Polregion. Auch Flächen, an denen keine Brände wüten, erwärmen dadurch schneller.


    Forscher gehen davon aus, dass die Feuer das Abtauen des Permafrostbodens deutlich beschleunigen werden.


    QUELLE FAZ


    Anm: Das zeigt nochmals deutlich, die Domino(effekt)steine wurden angestoßen, diese Feuer kann keiner löschen, es sei denn wir hätten ein Superhelden Team :P Haben wir nicht oder? Leider NEIN!


    https://twitter.com/Atmospheric_SAF


    "Success in creating artificial intelligence would be the biggest event in human history. Unfortunately, it might also be the last.." - Stephen Hawking

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