Entdeckungen

  • Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

    30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?

  • Neue Führerscheinregeln Autofahrer sollen ohne Prüfung Motorräder fahren dürfen

    Bald soll jeder Autofahrer auch Motorrad fahren dürfen - mehr als 100 km/h schnell. Experten sind entsetzt.


    Die Bundesregierung möchte den Zugang zum Motorradfahren deutlich erleichtern. Zukünftig soll jeder mit seinem Autoführerschein sogenannte Leichtkrafträder fahren dürfen, ohne dafür wie bisher eine zusätzliche Ausbildung und Prüfung absolvieren zu müssen. Es sind lediglich wenige Übungsstunden vorgesehen, wie aus einem Entwurf für eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung hervorgeht


    ...

    • Autofahrer könnten ihren B-Klasse-Führerschein demnach zukünftig um eine sogenannte Schlüsselzahl 195 erweitern. Damit dürfen sie leichte Motorräder fahren. Typische Hersteller sind Piaggio, Yamaha, oder KTM. Die Leichtkrafträder haben maximal 15 PS, können aber über 100 km/h schnell fahren. Bisher war dafür der separate Führerschein A1 notwendig.
    • Eine Prüfung und umfangreiche Ausbildung auf dem Motorrad sind nicht mehr nötig. Stattdessen reicht es, wenn der Autofahrer eine 90-minütige Theorieeinheit und sechs praktische Fahrstunden absolviert. Letztere können außerhalb des Straßenverkehrs stattfinden, etwa auf einem Verkehrsübungsplatz.
    • Der Autofahrer muss mindestens 25 Jahre alt sein und seinen Führerschein seit mindestens fünf Jahren besitzen.

    Warum Scheuer die Führerscheinregeln lockern will, geht aus dem Entwurf nicht hervor. Darin heißt es lediglich, der Gesetzgeber wolle Gestaltungsmöglichkeiten nutzen, die ihm das EU-Recht gewährt. Ziel sei es, mehr Mobilität insbesondere im ländlichen Raum zu ermöglichen, hieß es am Donnerstag aus dem Ministerium, nachdem der Entwurf öffentlich wurde.

  • Die Welt ist noch nicht bereit für Deepnude

    Der Erfolg des KI-Nacktgenerators Deepnude war für das kleine Entwicklerteam zu viel: Erst ist der Downloadserver abgestürzt und dann hat das Team das Ende des Projektes verkündet. Mit Deepnude konnten mithilfe von GANs Bilder von bekleideten Frauen in Bilder von nackten Frauen umgewandelt werden.


    ...


    Die Entwickler der Machine-Learning-App Deepnude haben das Ende des Projektes bekanntgegeben. "Die Welt ist noch nicht bereit für Deepnude", schreibt Teammitglied Alberto auf Twitter. Dabei scheinen die Entwickler auch ein wenig ihrem Gewissen zu folgen: "So wollen wir kein Geld machen." Mit der 50 US-Dollar teuren Software können Bilder von bekleideten Frauen so umgewandelt werden, dass sie nackt erscheinen.


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    Die Beliebtheit der Software hat die Erwartungen der Entwickler nach eigener Aussage drastisch überstiegen. So sollen etwa 500.000 Menschen die Software vom Server geladen haben. "Wenn 500.000 Leute es benutzen, ist die Chance hoch, dass sie es falsch benutzen", sagen die Entwickler. Der Server sei zudem unter der Last der Anfragen zusammengebrochen, was zum Ausfall des Downloaddienstes geführt habe. Das Team sei nicht auf den schnell viralen Status der App vorbereitet gewesen.

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    QUELLE : veröffentlicht am 28. Juni 2019



    Anm : Irgendwie erinnert mich das gerade an diese Fake Brillen...

    So-Fi Brille wird zum Nacktscanner!

  • CO2-Emissionen und Lithium: Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

    In den vergangenen Monaten ist die Kritik an batteriebetriebenen Elektroautos stärker geworden. Golem.de hat sich die Argumente der vielen Kritiker zur CO2-Bilanz und zum Rohstoff-Abbau einmal genauer angeschaut.


    Eine Analyse veröffentlicht am 10. Juli 2019


    Ein Abschitt davon :


    Dienen Elektroautos nur dem Greenwashing der Konzerne?


    Wenn diese Einschätzung zutrifft, ist daher in der Tat fraglich, warum Elektroautos von der EU-Kommission mit einem CO2-Ausstoß von 0 kg/km berechnet werden. Diese Einstufung führt nach Ansicht von Verkehrsexperten wie Winfried Wolf wiederum dazu, dass Konzerne wie Volkswagen plötzlich die Vorzüge der Elektromobilität entdecken und gar nicht schnell genug ihre Flotten elektrifizieren können. Denn nur auf diese Weise könnten die Vorgaben für die durchschnittlichen Flottenemissionen erzielt werden.


    BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich sagte Ende Juni 2019 sogar: "Es gibt keine Kundennachfrage nach vollelektrischen Autos. Keine. Es gibt regulatorische Erfordernisse für Elektroautos, aber keine Kundennachfragen."


    Die scheinbaren Null-Emissionsautos mit Elektroantrieb dienen Kritikern zufolge nur dazu, Autoproduktion und -verkauf auf bisherigem Niveau zu halten oder gar noch zu steigern. Anstatt die CO2-Emissionen durch kleinere Verbrennerautos mit weniger Verbrauch zu senken oder gar ein Tempolimit einzuführen, habe die Autoindustrie eine neue Absatzstrategie gefunden. Zudem könne sie dadurch von ihrem Betrug bei den Diesel-Abgasen ablenken und sich ein ökologischeres Image verpassen.

    Weltweiter Pkw-Bestand soll zunehmen

    Gerade zu ernüchternd erscheinen dabei die Prognosen für die Entwicklung des weltweiten Pkw-Bestandes. Dieser soll laut Wolf bis zum Jahr 2025 von derzeit 1,235 Milliarden auf 1,5 Milliarden steigen. Selbst unter optimistischen Annahmen liege der Anteil der Elektroautos am Pkw-Bestand dann nur bei zehn Prozent. Die Elektroauto-Quote von zehn Prozent in China dient nach Einschätzung von Experten ohnehin vor allem dazu, einen weltweit konkurrenzfähigen Autohersteller aufzubauen und die extreme Luftverschmutzung zu verringern.


    Eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch den motorisierten Individualverkehr dürfte daher in den kommenden Jahren nicht zu erwarten sein. Die weniger entwickelten Länder setzen laut Wolf weiter voll auf den Einsatz von Verbrennungsmotoren. Der hohe Preis und die fehlende Ladeinfrastruktur dürften dort noch mehr Käufer als hierzulande abschrecken.


    Die Logik scheint in der Tat absurd: Um weiterhin schwere SUV mit hohem Kraftstoffverbrauch verkaufen zu können, produziert die Autoindustrie nun noch schwerere Elektro-SUV. Die tatsächliche Klimabelastung bei Produktion und Betrieb der Elektroautos spielt dabei keine Rolle, da sie als Null-Emissions-Fahrzeuge gelten.


    Vor diesem Hintergrund scheint es wenig nachvollziehbar, wenn gerade aus dem rechten Umfeld immer wieder gegen Elektroautos gestänkert wird. Schließlich tragen sie mit dazu bei, dass in den nächsten Jahren überhaupt noch große Spritschleudern verkauft werden können.


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  • Die Arktis steht in Flammen

    [Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/D_mb8NoX4AIZjoo.jpg]

    NIR/SIWR/VIS view pf the wildfires at about 66°N just south of the #ArcticCircle near the Lena River, #SakhaRepublic, #Russia 16 July 2019 #Copernicus #Sentinel-2A


    Full-size https://flic.kr/p/2gzZNUY

    Die größten Brände, die unser Planet je gesehen hat – in einer der kältesten Regionen, die unserer Planet kennt. In der Arktis toben Feuer gewaltigen Ausmaßes. Doch die größte Gefahr schlummert unter der Erde.


    Brände in der Arktis sind nicht so ungewöhnlich, wie es auf den ersten Blick scheint – arktische Feuer gibt es jährlich wiederkehrend zwischen Juli und August, denn die Torfböden sind leicht entzündlich. In diesem Jahr brennen die Feuer jedoch schon seit Wochen. Bereits im Juni standen große Flächen in Brand, viel früher als üblich und dazu auch noch deutlich weiter nördlich breiten sich die Feuer dieses Jahr aus. Auch die enorme Ausweitung der Feuersbrünste sei ungewöhnlich: „Die arktischen Feuer im Juni waren beispiellos“, sagte Mark Parrington vom europäischen Mittelfrist-Wettervorhersagezentrum ECMWF auf Twitter-


    https://twitter.com/m_parrington/status/1151251245363056641


    Der Juni war in vielen Regionen der Welt der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Laut Parrington lagen die Temperaturen in den Gebieten, in denen Feuer ausbrachen, bis zu zehn Grad Celsius über der Durchschnittstemperatur aus den Jahren 1981 bis 2010. Aber das ist nicht die ganze Erklärung. Denn insgesamt begünstigt die Klimaerwärmung die Austrocknung der riesigen Torfmoore und fördert das Pflanzenwachstum in der sonst spärlich bewachsenen Tundra. Die sprießenden Büsche bieten den Flammen zusätzliche Nahrung. Und der Effekt verstärkt sich noch, je mehr Fläche abbrennt, denn der verkohlte, dunkle Boden absorbiert deutlich mehr Sonnenlicht als die unverbrannte Erde und führt zu einer weiteren Erwärmung. Mit einer Zunahme der Brände in den kommenden Jahren ist laut der Forscher zu rechnen.


    Die enormen Brände sind nicht nur Effekt des Klimawandels, sie wirken auch zurück auf die Klimaerwärmung: Die arktischen Feuer haben allein im Juni mit 50 Millionen Tonnen CO2 so viel Klimagas abgegeben wie eine mittelgroße Industrienation in einem ganzen Jahr.


    Die Torfschichten, die große Teile der Arktis bedecken, enthalten nach Schätzungen zwischen 40 und 500 Milliarden Tonnen Kohlenstoff und Studien zeigen, dass selbst ein oberflächliches Feuer imstande ist, das CO2 freizusetzen, welches in der über Jahrhunderte angesammelten


    Doch die deutlich größere Gefahr lauert unter dem Torf: im Permafrostboden. In diesem lagert der höchste Anteil des arktischen Kohlenstoffes. Und neben der Hitze der Feuer erwärmt vor allem die verstärkte Sonneneinstrahlung auf den verkohlten Flächen das Erdreich. Damit nicht genug: Der Ruß der Brände zieht um die Welt, auch in Europa wiesen Forscher ihn nach, und legt sich über die hellen Eis- und Schneeflächen in der Polregion. Auch Flächen, an denen keine Brände wüten, erwärmen dadurch schneller.


    Forscher gehen davon aus, dass die Feuer das Abtauen des Permafrostbodens deutlich beschleunigen werden.


    QUELLE FAZ


    Anm: Das zeigt nochmals deutlich, die Domino(effekt)steine wurden angestoßen, diese Feuer kann keiner löschen, es sei denn wir hätten ein Superhelden Team :P Haben wir nicht oder? Leider NEIN!


    https://twitter.com/Atmospheric_SAF


  • Elon Musks Gehirn-Computer-Interface Neuralink soll bald für Versuche am Menschen bereit sein

    Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten Neuralink-Chips direkt ins Hirn implantiert und getestet werden.



    Elon Musk ist bekannt für seine ambitionierten Projekte wie Paypal, Tesla, SpaceX und Hyperloop. Neuralink ist bislang wenig bekannt, das könnte sich aber in näherer Zukunft ändern.


    Das 2016 von Musk mitgegründete Unternehmen Neuralink will ein direktes Interface zwischen dem menschlichen Gehirn und Computern herstellen - ein Brain-Computer-Interface.


    100 Millionen US-Dollar hat Musk dafür bereits investiert und die ersten Schritte in Richtung Testphase am Menschen sind gemacht.


    Der Roboter zum Implantieren der ultradünnen Fäden, welche den Signalaustausch ermöglichen sollen, tief ins Gehirn ist bereits funktionsfähig und wurde an Laborratten getestet.


    Aktuell ist es zum Implantieren der Fäden noch nötig, Löcher in den Schädel zu bohren. Die Forscher hoffen aber, dazu bald Laser nutzen zu können, um die unangenehmen Vibrationen zu vermeiden.


    Während Musk im vergangenen Jahr nur hoffte, Hirn und Computer verbinden zu können, gibt es jetzt veröffentlichte Resultate und angeblich sollen bereits 2020 Versuche am Menschen beginnen können - sofern Neuralink dafür eine Erlaubnis bekommt.

    Passiv und aktiv

    Das Brain-Computer-Interface von Neuralink besteht aus mehreren im Schädel implantierten Chips, an denen Fäden hängen, die in etwa der Größe einer Nervenzelle entsprechen.


    An den Fäden sind Elektroden angebracht, die den Signalaustausch zwischen Neuralink und den Nervenzellen ermöglichen - und zwar in beide Richtungen.


    Passiv, indem sie die Signale der Nervenzellen registrieren - so soll es möglich werden etwa 40 Wörter pro Minute zu denken, die der Computer dann aufschreibt. Aber auch aktiv, indem die Elektroden die Nervenzellen elektrisch stimulieren.

    Datenübertragung per Funk

    Die Datenübertragung zum und von den implantierten Chips läuft dabei über Funk/Bluetooth.


    Da die Reichweite der winzigen Chips nicht groß ist, wird ein Sender-Empfänger-Verstärker am Ohr getragen, der dann etwa mit einer Smartphone-App kommuniziert.


    Nach aktuellen Angaben von Musk ist die erste Version des 4x4mm großen Chips in der Lage 10.000 Elektroden zu kontrollieren und anfänglich sollen vier der Chips implantiert werden, später aber auch mehr, um noch mehr Elektroden in Kontakt mit dem Gehirn zu bringen.


    Damit sei Neuralink selbst in der ersten Version 1.000 Mal leistungsfähiger als die aktuell beste implantierte Schnittstelle zur Behandlung von Parkinson.

    Fremdsprache aus dem App-Store

    Neuralinks Intention zu Beginn ist es laut eigener Aussage Amputierten, blinden, tauben oder stummen Menschen zu helfen. Später hat das Unternehmen weitaus ambitioniertere Ziele.

    Auf lange Sicht ist es nicht nur Musks Ziel, dass Menschen mit dem Neuralink-System ihre Computer steuern können, sondern auch Daten ins Gehirn eingefügt werden können.


    So sollen neue Fähigkeiten wie eine neue Sprachen oder Bewegungen aus dem Kampfsport einfach herunterzuladen sein. Der Mensch kann so auch mit künstlicher Intelligenz verbunden werden, statt von ihr überflügelt zu werden, wie Musk befürchtet.

    Funktionalität noch unklar

    Die bisherigen Ergebnisse kommen aus Versuchen mit Laborratten in die bis zu 1.500 Elektroden eingesetzt wurden. Ob der Transfer auf das menschliche Gehirn funktioniert, wird sich erst bei Versuchen zeigen - Musk geht aber davon aus, dass es schwer werden wird, dafür eine offizielle Genehmigung der amerikanischen FDA-Behörde zu bekommen.


    Auch ist unklar, ob die isolierten Fäden überhaupt eine längere Zeit im Gehirn funktional bleiben. Denn die salzhaltige Flüssigkeit im Kopf kann die meisten Kunststoffverbindungen nach und nach auflösen.


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  • Indien startet ambitionierte Mondmission

    Dank Indiens neuer GSLV-Rakete besteht Chandrayaan-2 nicht nur aus einem Orbiter, sondern bringt auch einen Lander mit Rover auf den Mond. Nach dem erfolgreichen Start soll die Sonde am 6. September 2019 in der Nähe des Südpols landen.

    ...

    Die Landung ist im September

    Am 14. August 2019 soll der Übergang zum Mond erreicht sein und der erste Orbit am 19. August. Wenn alles funktioniert, wird der Chandrayaan-2-Orbiter am 1. September in eine 100 km hohe Umlaufbahn mit 2 Stunden Umlaufzeit einschwenken und den Lander abkoppeln. Der geplante Landezeitpunkt ist der 6. September 2019, zehn Minuten vor Mitternacht mitteleuropäischer Zeit.


    Anders als Chandrayaan-2 bestand Indiens erste Mondsonde nur aus einem Orbiter. Diesmal kommt noch ein Lander mit einem Rover hinzu, der in der Südpolregion des Mondes aufsetzen soll. Der Lander übernimmt die Kommunikation mit der Erde. Es wird nicht erwartet, dass er länger als 14 Tage funktioniert.


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    Neue Rakete für den Bau einer Raumstation

    Es war erst der dritte Start einer vollständigen indischen GSLV-Mk-III-Rakete. Sie soll das Land beim Start größerer Satelliten und anderer Missionen unabhängig von anderen Ländern machen. Außerdem bildet sie die Grundlage für Indiens Pläne zum Aufbau einer eigenen Raumstation und weiterer Raumsonden. Beim ersten Testflug, der ohne die dritte Raketenstufe verlief, wurde auch der Prototyp einer indischen Raumkapsel getestet.


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  • Die Klimazonen verschieben sich


    Der Bericht des Weltklimarats wird im August vorgestellt. Doch ein Entwurf liegt dem SWR bereits jetzt vor. Eine zentrale Erkenntnis: Die Klimazonen verschieben sich in Richtung der Pole.



    Die Szenarien lesen sich wie ein Drehbuch für einen Weltuntergangsfilm: Aus ehemals fruchtbaren Landschaften werden Wüsten, aus Permafrostböden matschige Sümpfe, Überschwemmungen reißen das Erdreich mit, die Landwirtschaft leidet unter langen Dürren, die Menschen unter Hitzewellen - die Ernährung sicherzustellen wird immer schwieriger.


    Diese Szenarien entspringen keiner Phantasie. Mit ihnen beschreiben die Wissenschaftler des Weltklimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) die Auswirkungen des Klimawandels.


    Der neue IPCC-Bericht wird Anfang August vorgestellt. Er fasst den aktuellen, weltweiten Stand der Wissenschaft zusammen. Dem SWR liegt ein Entwurf vor. Daraus geht hervor, dass die Durchschnittstemperatur weltweit in den vergangenen gut 140 Jahren um 1,41 Grad Celsius zugenommen hat. Vor allem die Landmassen hätten sich seit 1880 erwärmt, so die rund 60 Wissenschaftler aus rund 30 Ländern. Auf den Meeren geschah der Prozess bislang nicht ganz so schnell wie der an Land.


    Weltklimarat: Erster Entwurf des IPCC-Berichts http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-572763.html


    Diskussion über die Pariser Klimaziele

    Die Entwicklung ist vor allem in der Diskussion über die Pariser Klimaziele interessant. In der Vereinbarung über die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen hatten sich die Vertragspartner im Dezember 2015 darauf geeinigt, die menschengemachte globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit (ca. 1850 - 1900) zu begrenzen und die Emissionen von Treibhausgasen, wie zum Beispiel CO2, zu verringern. Da der Klimawandel immer schneller vonstatten geht, wie zuletzt Forscher aus Bern erneut herausstellten, erscheinen die Klimaziele als ambitioniert.


    Die Experten des Weltklimarats schreiben nun, dass bei einer globalen Erwärmung von zwei Grad die Lebensgrundlage von bis zu 500 Millionen Menschen weltweit bedroht sei - unter anderem durch Wassermangel und durch die Ausdehnung von Wüsten.


    Auch der Klimaforscher Janus Schipper vom Karlsruher Institut für Technologie verweist auf die hohe Geschwindigkeit der derzeitigen Veränderungen. In der tagesschau vom 25. Juli sagte er, dass der Klimawandel nicht mehr auf natürliche Faktoren zurückzuführen sein könne. "Natürlich gab es das in der Erdgeschichte schon sehr häufig. Allerdings ist die Geschwindigkeit und Wucht in den letzten 100, 150 Jahren so hart, dass man es nicht mehr anders erklären kann."

    Frequenz und Intensität nehmen zu

    Der neue IPCC-Bericht fasst vieles von dem zusammen, was Klimaforscher vorher schon wussten. Zum Beispiel hätten Frequenz und Intensität der extremen Wetterereignisse zugenommen, berichten die Wissenschaftler. Dazu passt die Feststellung in dem Bericht, dass der diesjährige Monat Juni weltweit der wärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnung war.


    Ähnliches hatte schon der Deutsche Wetterdienst Anfang Juli berichtet. "Der Juni 2019 war sowohl in Deutschland wie auch in Europa der wärmste Juni seit Beobachtungsbeginn", schrieben die Meteorologen aus Offenbach in einer Mitteilung.

    Zahl der Dürren und Hitzewellen angestiegen

    Laut IPCC ist die Zahl der Dürren und Hitzewellen in Folge des Klimawandels global angestiegen. Das könne man heute schon mit einer hohen wissenschaftlichen Genauigkeit belegen, so die Wissenschaftler. In Zukunft werden sie dem Bericht zufolge vor allem in Zentraleuropa, der Mittelmeerregion, dem südlichen Amazonasgebiet sowie dem südlichen Afrika zunehmen.


    Als weiteres Resultat der menschengemachten globalen Erwärmung habe sich darüber hinaus die Klimazonen verschoben, berichten die Forscher. Die gemäßigte Klimazone, in der auch Europa liegt, sei weiter nach noch Norden gewandert. In den Gebirgen habe sich die Zoneneinteilung in immer höhere Lagen verschoben. Diese Entwicklung werde wohl anhalten, so die IPCC-Wissenschaftler. In den tropischen Regionen werde es dann ein neues, heißes Klima geben.

    Großer Einfluss der Landwirtschaft

    Das Treibhausgas CO2 entsteht zum großen Teil durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern. Darüber hinaus habe die Landwirtschaft weltweit einen erheblichen Einfluss auf den Klimawandel, heißt es in dem Bericht. Rund 22 Prozent der weltweit vom Menschen ausgestoßenen Klimagase stammen demnach aus der Land- und Forstwirtschaft. Beim besonders klimaschädlichen Methan sei die Landwirtschaft sogar für rund die Hälfte der weltweiten Emissionen verantwortlich. Hauptverursacher seien hier die Massentierhaltung und der Reisanbau.


    Die IPCC-Wissenschaftler kommen in dem Bericht zu dem Schluss, dass durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien, wie Sonne, Wind und Wasser, die Klimaerwärmung verlangsamt werden könnte.


    Der Weltklimarat wurde vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gegründet. 195 Staaten sind Mitglied des Weltklimarats.



    QUELLE : Report des Weltklimarats: Die Klimazonen verschieben sich http://www.tagesschau.de/ausla…awandel-regional-103.html

  • Noch bevor der Präsidentschaftswahlkampf in den USA richtig begonnen hat, haben die Kandidaten eine Viertelmilliarde Dollar verbrannt.


    Die Geldschlacht bereits in vollem Gange. Innerhalb von sechs Monaten haben sich die mehr als zwei Dutzend selbsterklärten Aspiranten für das Weiße Haus ihre Kampagnen schon insgesamt 215 Millionen Dollar kosten lassen. Zum Vergleich: Das Budget von CDU und SPD für eine gesamte Bundestagswahl liegt jeweils nur um die 20 Millionen Euro.


    ....


    Bis der neue US-Präsident wirklich gewählt wird, sind es noch 16 Monate. Doch für viele der Demokraten heißt es: jetzt oder nie. Das Starterfeld ist mit 24 Kandidaten heillos überfüllt.


    Wem es nicht gelingt, in den kommenden Monaten an der Basis sichtbar zu werden, dürfte absehbar raus aus dem Rennen sein. Aufmerksamkeit aber lässt sich kaufen: mit fernsehgerechten Großveranstaltungen, Facebook-Anzeigen, gezielten E-Mails und SMS sowie dem Aufbau einer Graswurzelbewegung aus engagierten Aktivisten zwischen Seattle und Sarasota.


    ...


    mehr dazu siehe oben im LINK

  • Einmal abgesehen davon, dass dort offensichtlich grundsätzlich mehr Geld für die Wahlkämpfe aufgewendet wird (Oligarchie etc. etc.), hinkt der Vergleich aber ziemlich.




    2 Kandidaten, 80 Millionen - 20 mio

    24 Kandidaten, 300 Millionen Wähler - 215 mio


    da stimmt das Verhältnis ja eigentlich, solange man die Wählerzahl/Einwohner (setzte ich hier einfach mal in direktes Verhältnis) obendrein ausklammert.

    Die Wahlkampf-Dauer ist aber eine ganz Andere, die Gesamtkosten also eigentlich nicht direkt vergleichbar.


    In Wahrheit ist es ja ohnehin Republikaner/Demokraten, der Rest spielt keine Rolle.

    Auf dem Weg, den Aussichtsreichsten davon zu finden, verheizt man halt, selbsterklärend, noch zusätzliche Mittel.

    An sich könnte man in dieser Rechnung also wieder von 24 auf 2 Runter. (und da auch die 2 keine Rolle spielen eigentlich nur 1)


    In Summe könnte man sogar noch froh sein, dass die Superreichen, die diesen Spaß finanzieren und ihre Marionetten installieren, lieber auf dieser Spielwiese ihr Geld verbrennen und in die Wirtschaft (Gehälter für durschnitts-marketing-menschen und ähnliches) investieren, als damit direkt Kriege zu führen.

    Das kommt halt dann leider trotzdem noch hinterher, egal wer es wird.

  • Rindfleisch-Deal: Herzhaftes Lachen, magere Bedeutung

    Am Ende der Veranstaltung kehrte US-Präsident Donald Trump noch einmal kurz ans Podium im Roosevelt Room des Weißen Hauses zurück. Seine Administration und die EU arbeiteten derzeit an einem „25-Prozent-Zoll auf alle Mercedes-Benz und BMWs, die in unsere Nation kommen“, so der selbsternannte „Tariff Man“ vor dem neuen EU-Botschafter in Washington, Stavros Lambrinidis, und dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer. Dann löste er auf. „Nur ein Scherz“, sagt Trump, bevor sein Publikum in Gelächter ausbrach.

    Nicht nur der Witz des Präsidenten sorgte für gute Laune im Weißen Haus. Nach komplizierten Monaten, in denen es im Handelsstreit zwischen EU und Vereinigten Staaten kaum voran ging, konnten die Vertreter beider Verhandlungsblöcke gestern endlich einmal eine gute Nachricht verkünden. Sie legten einen jahrelangen Streit über die Einfuhr nicht-hormonbehandelten Rindfleischs in die EU bei.


    Insgesamt dürfen 45.000 Tonnen des Produkts pro Jahr in die Europäische Union eingeführt werden. Künftig werden rund 80 Prozent davon aus den Vereinigten Staaten kommen. Den Rest teilen sich Exporteure wie Australien, Argentinien und Uruguay. Zwar verstößt eine solche Aufteilung technisch gesehen gegen WTO-Regeln, doch die drei anderen Nationen haben angekündigt, auf eine Beschwerde zu verzichten. Das eröffnete den Europäern die Möglichkeit, gegenüber den USA guten Willen zu zeigen.


    ...


    Anm: Produzieren Bauern in der EU zu wenig Rindfleisch? Das wir dieses Methan erzeugende Produkt, auch noch über die Weltmeere verschiffen müssen, auf Schiffen die nochmals CO2 erzeugen? Die Innland Produktion der EU sollte doch echt aussreichen? - Zumal Fleisch/Wurst aus Supermärkten doch noch mit Wasser gestreckt wird :P siehe - Fleischpanscherei: Wie aus Wasser Wurst wird

  • Kaum eine Maßnahme hat etwas gebracht

    • Das klimapolitische Prestigeprojekt der rot-grünen Regierung war die Ökosteuer. Experten bezeichnen sie als Flop, weil sie nicht danach unterscheidet, wie viel CO₂ der Verbrauch verschiedener Kraftstoffe tatsächlich produziert.
    • Das Erneuerbare-Energien-Gesetz löste einen Boom aus, der Ausbau wurde dann allerdings 2017 gedeckelt.
    • Durch den Emissionshandel sollte die Industrie dazu gebracht werden, weniger CO₂ auszustoßen, doch die Preise für Verschmutzungsrechte sind zu niedrig.


    ...


    Anm:


    Die Leute die 2017 duchgesetzt haben den Ausbau Erneuerbare-Energien zu deckeln, deren Gewinne sollte man auch endlich mal komplett deckeln.


    WAS? Alles für den Deckel, alles für den Club! Schnautze jetzt, mach den Topf zu!

  • Das klang doch zu verlockend, was das US-Unternehmen Neuralink in der vergangenen Woche angekündigt hat: Es habe einen neuartigen Chip entwickelt, der als Schnittstelle zu einem Computer (Brain-Machine-Interface, BCI) ins Gehirn implantiert werden solle. Die Operation soll ein Roboter übernehmen.


    Über hauchdünne Elektroden wird der Chip mit Nervenzellen im Gehirn verbunden. Die Elektroden sollen Signale der Nervenzellen erfassen. Das Implantat kommuniziert mit einem Sender, den der Implantatnutzer hinter dem Ohr trägt, ähnlich wie ein Hörgerät. Der Sender wiederum verbindet sich mit dem Smartphone, auf dem eine entsprechende App installiert ist. So sollen beispielsweise Menschen mit Bewegungseinschränkungen wie einer Querschnittslähmung einen Computer bedienen.


    Solche Systeme gibt es schon. Doch Neuralink-Chef Elon Musk wäre nicht Elon Musk, wenn er nicht noch eine markige Ankündigung nachschieben würde: Über die Implantate soll es möglich sein, die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns zu verbessern. Die Vision ist, dass es in ferner Zukunft möglich sein soll, über den Chip neue Fähigkeiten zu laden, etwa eine neue Fremdsprache.


    Ist das möglich oder Science Fiction? Wir haben Moritz Helmstaedter gefragt. Der Mediziner, Physiker und Neurowissenschaftler ist Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main. Er arbeitet auf dem Gebiet der Konnektomik oder Connectomics, einer noch relativ jungen Teildisziplin der Neurowissenschaften.


    ...

  • Bärtierchen sind die ersten Mondbewohner

    • Die israelische Raumsonde Beresheet hat einige Tausend Bärtierchen auf dem Mond hinterlassen.
    • Diese Kleinstlebewesen sind äußerst robust und haben bereits kürzere Aufenthalte im Weltall überstanden.
    • Die Raumfahrtmission war im April schiefgegangen, die Sonde zerschellte anstatt wie geplant zu landen.

    Sollten in ferner Zukunft, wenn das Leben auf der Erde ausgelöscht ist, Aliens durch unser Sonnensystem kreuzen, könnten sie auf dem Mond eine bizarre Entdeckung machen. Neben Überresten der Apollo-Missionen würden sie dort seltsame Wesen vorfinden. Sie würden womöglich denken: Dieses Sonnensystem wurde einst bewohnt. Von Bärtierchen.


    Einige Tausend dieser achtbeinigen, gummibärchenförmigen Kleinstlebewesen liegen seit dem 11. April dieses Jahres auf dem Mond herum. Dorthin kamen sie an Bord eines israelischen Raumfahrzeugs namens Beresheet, das auf dem Erdtrabanten landen sollte. Doch die Mission ging schief, das Raumschiff zerschellte im Mondstaub. Neben wissenschaftlichen Geräten enthielt Beresheet diverse Hinterlassenschaften der Menschheit, mikroskopisch verkleinerte Schriftstücke, menschliche DNA und Bärtierchen.

    Die Kleinstlebewesen widerstanden Vakuum, Kälte und Strahlung

    Die weniger als einen Millimeter kleinen Organismen hat Nova Spivack ausgewählt. Der Visionär leitet eine Stiftung namens Arch Mission, deren Ziel es ist, Information über die Menschheit als eine Art "Sicherungskopie des Planeten Erde" im Weltraum zu platzieren. Zu Spivacks früheren Aktionen zählen in Quarz gravierte Bücher, die im Handschuhfach eines Tesla-Roadsters durchs Sonnensystem kreisen. Elon Musk hatte das Auto 2018 als Werbegag ins All geschossen. Für die israelische Mission ließ Spivack Teile von Wikipedia sowie Tausende Werke der Weltliteratur auf Nickelscheiben gravieren. Dazwischen versteckte er in Epoxidharz gegossene DNA-Proben von 25 Menschen, Spuren exotischer Pflanzen und die gefriergetrockneten Bärtierchen.


    Diese Kreaturen wurden für die Mondlandung ausgewählt, weil Bärtierchen die erstaunlichsten Überlebenskünstler unter den bisher bekannten Lebewesen sind. Sie kommen ohne Sauerstoff aus und lassen sich nach vielen Monaten im tiefgekühlten Zustand aufwärmen und wieder zum Leben erwecken. Vor zehn Jahren hatten Forscher der Universität Stuttgart die Lebewesen mit einer russischen Rakete ins All geschickt. Nach zehn Tagen im Orbit trafen die Tierchen wieder in Stuttgart ein, und die Forscher stellten fest: Obwohl sie dem Vakuum, der Kälte und sogar der UV-Strahlung schutzlos ausgesetzt waren, ließen sich einige von ihnen wiederbeleben.


    Auf der Erde sind Bärtierchen, fachlich Tardigrada, dort anzutreffen, wo es nass ist: im Meer, im Süßwasser und in Moos. Biologen haben festgestellt, dass sie das Wasser ihrer Zellen durch Proteine ersetzen, wenn der Stoffwechsel pausiert. Wie totes Material können sie jahrelang im ausgetrockneten Zustand überdauern. Auch den Absturz auf dem Mond dürften sie überstanden haben, versicherte Spivack dem US-Magazin Wired. Die Nickelscheiben mit dem Epoxidharz seien gut verpackt gewesen.


    ...

    Bärtierchen.png

    Bärtierchen (Tardigrada) – auch Wasserbären genannt – bilden einen Tierstamm innerhalb der Häutungstiere (Ecdysozoa). Die meistens weniger als einen Millimeter großen achtbeinigen Tiere erinnern durch ihr Aussehen und ihre tapsig wirkende Fortbewegungsweise etwas an Bären, was zu ihrer Bezeichnung im deutschen Sprachraum führte. Quelle Wiki

  • Beim Entwickler-Team von Anthem kommt es zu einem Wechsel in den Positionen. Der aktuelle Lead Producer gibt seinen Posten auf.

    Wenn wir in den letzten Wochen und Monaten von Anthem berichtet haben, dann waren das fast nur negative Nachrichten. Nach einer schier endlos langen Content-Flaute und viel zu wenigen Spielern, um noch Gruppen zu finden, war bei Anthem einfach die Luft raus. Jetzt ist zwar endlich das Cataclysm-Event erschienen, doch die negativen Nachrichten reißen nicht ab – ein wichtiger Mitarbeiter von BioWare verlässt das Unternehmen.


    Wer geht da weg? Einer der bisherigen Lead Producer von Anthem, Ben Irving, verlässt BioWare. Er war verantwortlich für den Live-Service von Anthem – also das, was nach dem Release passierte. In den Streams von Anthem sah man ihn regelmäßig. Er galt für die Community als „Das Gesicht von Anthem“.

    Über Twitter verkündete er, dass er die „aufregende Gelegenheit“ bekommen habe, in einer anderen Spieleschmiede zu arbeiten. Dieses Angebot hat er offensichtlich angenommen, denn er bedankt sich bei BioWare und für die 8 Jahre, die er dort arbeiten durfte. Es war immer sein Traum gewesen dort zu arbeiten, seitdem er vor vielen Jahren zum ersten Mal „Baldur’s Gate“ gespielt hatte.




  • Schade, dass er nirgends schreibt wo er hingeht, dann wüsste ich gleich schon mal welches Spiel ich abschreiben kann! 8o

  • Schade, dass er nirgends schreibt wo er hingeht, dann wüsste ich gleich schon mal welches Spiel ich abschreiben kann! 8o

    Für das neues MMO die Geschichte vom - Lügen Baron Münchhausen


    Ben Irving erzählt ja das was er im Auftrag seiner Firma öffendlich erzählen soll und das ohne mit der Wimper zu zucken, du kannst Ihn an einen Lügen Dedektor anschließen, dieser würde nichts anzeigen. Leute die so "überzeugend" Mist erzählen "ohne mit der Wimper zu zucken", sind sicher auch sehr gute Verkäufer oder werden sogar Politiker :)

  • Mathematik-Kongress in Mainz: Die Eine-Million-Dollar-Frage


    Ein reicher Amerikaner bietet eine Million Dollar für die Lösung jeder von sieben der kniffligsten, mathematischen Knacknüsse.


    Das Spiel mit den Zahlen und logischen Verknüpfungen, zählt seit der Antike zu den Grundtugenden der Menschheit. Man denke nur an den Satz von Pythagoras: "Das Quadrat über der längsten Seite eines rechtwinkligen Dreiecks ist gleich der Summe der Quadrate über den beiden kürzeren Seiten." Oder anders formuliert: a2 + b2 = c2.


    Dabei stammt diese Erkenntnis gar nicht von dem griechischen Philosophen:

    Die älteste bekannte Aufzeichnung dieser Zusammenhänge findet sich bereits auf babylonischen Tontafeln aus der Zeit der Hammurabi-Dynastie (1728-1686 v. Chr.), vor der Geburt Pythagoras' um 570 v. Chr.


    Indische, babylonische und ägyptische Baumeister nutzten diese trigonometrische Erkenntnis, um beispielsweise nach einer Flut verschlammte Felder neu zu vermessen. Im Reich der Pharaonen gab es dafür sogar eine eigene Zunft: die der Harpedonapten – der Seilspanner. Um exakte 90-Grad-Winkel zu erhalten, unterteilten sie ein langes Seil in zwölf gleiche Teile und fügten es mit Hilfe von Pflöcken im Verhältnis von 3:4:5 zu einem Dreieck zusammen. Voilà!
    Doch sahen sie offenbar keinen Sinn darin zu beweisen, dass dieser Zusammenhang für jegliches rechtwinklige Dreieck gilt. Das überließen sie dem Griechen Pythagoras.


    Pythagoras gründete einen Geheimbund ähnlichen Zirkel – Pythagoräer genannt –, deren Mitglieder nach strengen Regeln lebten und sich der Mathematik widmeten. "Alles ist Zahl", lautete ihr Credo. Als ein Mitglied des Zirkels einmal eine ungewöhnliche – eine irrationale – Zahl entdeckte, die nicht ins pythagoräische Denkschema passte, wurde er dafür sogar hingerichtet.

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    Mathematikerkongress in Mainz, mehr als 700 Mathematikerinnen und Mathematiker aus aller Welt treffen sich in Mainz, um über neueste Erkenntnisse zu grübeln ... Heutzutage brauchen sich Mathematiker nicht mehr zu verstecken und um ihr Leben zu bangen.


    Mathematik als Denksport

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    Das sportliche Element brachte der deutsche Mathematiker David Hilbert ins Spiel. Vor über 100 Jahren, am 8. August 1900, stellte er auf einem Kongress in Paris eine Liste von 23 bis dahin ungelösten Problemen vor, welche die Entwicklung der Mathematik wesentlich befruchteten.


    Ging es damals noch ausschließlich "um die Ehre", brachte am 24. Mai 2000 das Clay Mathematics Institute in Cambridge in Massachusetts eine neue Dynamik ins Geschehen: Der schwerreiche Geschäftsmann Landon Clay und seine Frau Lavinia lobten – obwohl oder gerade weil selbst nicht sehr beschlagen in Mathematik – ein Preisgeld von jeweils einer Million US-Dollar für die Lösung der sieben (aus Sicht des Instituts) wichtigsten ungelösten mathematischen Rätsel aus. Viele der Fragestellungen – auch wenn sie sich zum Teil sehr akademisch und obskur anhören – haben immene Auswirkungen auf die Berechenbarkeit von Problemen der Informationstechnologie, der Strömungslehre, der Elementarteilchenphysik oder von biologischen Vorgängen.

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